11. Oktober 2021 / 18:16 Uhr

Maike Wittekindt erlöst die SG Rodenberg

Maike Wittekindt erlöst die SG Rodenberg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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SG-Offensivspielerin Nele Korte (links) setzt sich trotz enger Bewachung ab und holt einen Strafstoß heraus. © Bastian Borchers
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Die Serie der Rodenberger Landesliga-Fußballerinnen hat auch nach dem 3:0 gegen den FC Wacker Neustadt weiter Bestand. Allerdings zeigte sich das Trainerduo Jörg Wehrhahn/Dirk Trapphagen nach dem fünften Sieg in Folge nicht ganz zufrieden. „Wir haben uns schwergetan, die Kombinationen haben nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben“, sagte Wehrhahn. Dagegen fiel der Erfolg des SC Deckbergen-Schaumburg gegen Verfolger SC Schamerloh etwas zu hoch aus. „Auch ein Unentschieden wäre möglich gewesen“, räumte SC-Trainer Dirk Bredemeier ein.

Landesliga Staffel 1: SG Rodenberg – FC Wacker Neustadt 3:0.

Trotz der frühen Führung durch Maike Wittekindt (5.) entwickelte sich ein zähes Spiel. Der letzte Einsatzwille habe gefehlt. Zudem sei Wacker ein Lob zu zollen, die Gäste hätten sehr gut organsiert verteidigt und so viele Chancen zunichtegemacht, so Coach Wehrhahn. Zwar ging es die meiste Zeit auf das Tor der Neustädterinnen, mit der knappen Führung blieb es jedoch stets spannend.

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Wittekindt erzielt das erlösende 2:0

Durchaus erlösend wirkte sich das 2:0 durch Wittekindt (63.) in der zweiten Hälfte aus. Nach einem Foul an Nele Korte brachte Melina Langer den fälligen Strafstoß zum 3:0-Endstand unter (85.). „Wir tun uns immer schwer gegen Mannschaften, die sich hinten reinstellen“, so Wehrhahn. Trotz mancher Unzulänglichkeit zementierte die SG ihren Platz an der Staffelspitze.

SG Rodenberg: Krallmann, Maike Wittekindt, Golombek, Seynabou Trapphagen, Liu Trapphagen, Otto, Langer, Korte, Knake (78. Huber), Zimmermann (70. Annika Wittekindt), Hoppe (48. Meier).

SC Deckbergen-Schaumburg – SC Schamerloh 4:0.

„Heute hat wirklich alles für uns gepasst“, freute sich Trainer Bredemeier. Das Spiel begann auf beiden Seiten recht zerfahren und in den ersten 30 Minuten mit Vorteilen für die Gäste aus dem Kreis Nienburg. Der SC hatte nicht nur bei einem Pfostenschuss der Gegnerinnen das Glück auf seiner Seite. Auch auf der Gegenseite half Fortuna mit. Dana Stolpers 16-Meter-Schuss ließ SG-Torfrau Tonia Rathert durch die Hände gleiten (29.).

Nach dem Seitenwechsel hatte der SC abermals Dusel. Keeperin Celina Dombrowe klärte nach einer gegnerischen Einzelleistung gerade noch mit der Hacke zur Ecke. Schamerloh machte bis zur 60. Spielminute Druck und drängte auf den Ausgleich. Aber die SC-Frauen befreiten sich und kamen durch Louisa Sahlfeld zum 2:0. Die Torschützin spitzelte ein Zuspiel von Dana Stolper mit dem Außenrist an der gegnerischen Torfrau vorbei. Der Ball sprang vom Innenpfosten ins Tor.

Nach dem 3:0 in der 78. Minute per Handelfmeter von Julia Danziger war der Sieg der Deckbergerinnen quasi „eingetütet“. Drei Minuten später fiel noch das 4:0. Die eingewechselte Michelle Körtge verwertete eine Querablage von Danziger. Zuvor hatte sich Julia Linke klasse über Außen gegen drei Schamerloher Spielerinnen durchgesetzt.


SC: Dombrowe, Köberle, Hildebrand, Reinhardt, Bredemeier, Linke, Danziger, Stolper, Hülsmann, Voigt, Sahlfeld: Auswechselbank: Charlotte Depping, Michelle Körtge, Fabiana Fischbeck._ bor, r_