15. Oktober 2020 / 12:28 Uhr

Unter Beierlorzer aussortiert: Mainz-Stürmer Szalai gegen Leverkusen zurück im Kader? 

Unter Beierlorzer aussortiert: Mainz-Stürmer Szalai gegen Leverkusen zurück im Kader? 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Adam Szalai ist beim 1. FSV Mainz 05 nach Aussortierung und Spieler-Streik in die Mannschaft zurückgekehrt.
Adam Szalai ist beim 1. FSV Mainz 05 nach Aussortierung und Spieler-Streik in die Mannschaft zurückgekehrt. © imago images/Martin Hoffmann
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Der Rauswurf von Adam Szalai entfachte einen handfesten Streit bei Mainz 05. Plötzlich musste sich der Bundesligist mit einem Spieler-Streik auseinandersetzen. Letztlich musste auch Trainer Achim Beierlorzer gehen. Jetzt könnte Szalai in den Mainzer Kader zurückkehren.

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Der im September suspendierte Stürmer Ádám Szalai könnte bei Bundesligist 1. FSV Mainz 05 in den Kader zurückkehren. Dies erklärte Trainer Jan-Moritz Lichte am Donnerstag. "Für die Gegner halte ich mir alles offen, was wir uns offenhalten können. Jeder, der bei uns im Trainingskader ist, hat die Chance, bei uns im Kader zu sein. Da wird morgen die endgültige Entscheidung getroffen werden", sagte Lichte vor dem Aufeinandertreffen der bisher punktlosen Mainzer mit Bayer Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Szalai ist erst am Donnerstag von einer Länderspielreise mit Ungarn zurückgekehrt. Die Suspendierung des 32 Jahre alten Stürmers hatte vor ein paar Wochen für heftige Kontroversen bei den Rheinhessen gesorgt. Die Spieler streikten, wenige Tage und eine weitere Niederlage später musste Trainer Achim Beierlorzer gehen und wurde durch Lichte ersetzt. Szalai schaltete außerdem seinen Anwalt ein, um sich ins Teamtraining zurück zu klagen. Anfang Oktober wurde Szalai nach einem "intensiven Gespräch" zwischen Vorstandschef Stefan Hofmann, Sportvorstand Rouven Schröder sowie Szalai und dessen Berater Oliver Fischer begnadigt.

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Ob Neuzugang Kevin Stöger gegen die Werkself schon im Bundesliga-Kader stehen wird, ist ebenfalls offen. Der Österreicher war kurz nach dem Ende des offiziellen Transferfensters verpflichtet worden nachdem er zuvor vereinslos gewesen war. Den Mittelfeldspieler wollen die Rheinhessen erst einmal an die Mannschaft heran führen, hatte es nach der Verpflichtung geheißen. Auch der Spieler selbst gab sich am Sonntag während der Mainzer Medienrunde zurückhaltend. Er wolle am liebsten schon direkt wieder spielen, aber glaube, er und das Team "müssen gemeinsam den besten Weg finden. Es bringt nichts, wenn ich mit 60, 70 Prozent versuche zu spielen, dann kann ich nicht genügend Leistung bringen."