28. September 2020 / 13:05 Uhr

Mainz-Boss Schröder erklärt Plan mit Beierlorzer-Nachfolger Lichte: "Kennt Mannschaft in- und auswendig"

Mainz-Boss Schröder erklärt Plan mit Beierlorzer-Nachfolger Lichte: "Kennt Mannschaft in- und auswendig"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sportvorstand Rouven Schröder (rechts) hat den bisherigen Co-Trainer Jan-Moritz Lichte zum Nachfolger des entlassenen Achim Beierlorzer gemacht.
Sportvorstand Rouven Schröder (rechts) hat den bisherigen Co-Trainer Jan-Moritz Lichte zum Nachfolger des entlassenen Achim Beierlorzer gemacht. © imago images/Martin Hoffmann
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Nach der Trennung von Trainer Achim Beierlorzer hat sich Sportvorstand Rouven Schröder zur Berufung des bisherigen Co-Trainers Jan-Moritz Lichte geäußert. Dieser soll das Team in die weitere Saison führen. Er kenne die Mannschaft "in- und auswendig", so Schröder.

Nach der Trennung von Trainer Achim Beierlorzer hat Sportvorstand Rouven Schröder vom Bundesligisten FSV Mainz 05 die Berufung des bisherigen Co-Trainers Jan-Moritz Lichte zum Beierlorzer-Nachfolger erklärt. "Er verfügt über die fachliche Expertise, eine Erfahrung als Trainer über mehr als zehn Jahre und kennt unsere Mannschaft natürlich in- und auswendig. Wir trauen ihm daher zu, unser Team in die weitere Saison zu führen", wurde Schröder in einer Stellungnahme des Klubs zitiert. Ganz vom Tisch scheint die Verpflichtung eines neuen, externen Cheftrainers allerdings nicht zu sein, denn Schröder sagte auch: "Wir werden seine Entwicklung in unsere Entscheidung über die künftige Besetzung der Trainerposition einbeziehen und geben ihm und uns die nötige Zeit dafür."

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Beierlorzer-Nachfolger Lichte konzentriert sich auf Union

Lichte, der dem Trainerstab der Rheinhessen seit 2017 angehört, war auch schon in der vergangenen Spielzeit interimsweise eingesprungen, nachdem der Klub sich von Beierlorzers Vorgänger Sandro Schwarz getrennt hatte. Für Lichte steht jetzt die Konzentration auf das Auswärtsspiel bei Union Berlin an diesem Freitag (20.30 Uhr, DAZN) an erster Stelle. "Ich werde mich in meiner neuen Rolle jetzt auf das konzentrieren, was ich unmittelbar beeinflussen kann. Das ist die Arbeit mit der Mannschaft im Training und in der Vorbereitung auf die Partie", sagte der 40-Jährige. Beierlorzer betonte, er sei enttäuscht über die Entscheidung des Vereins, wünsche diesem und der Mannschaft aber für den weiteren Weg alles Gute.

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Der 52 Jahre alte Beierlorzer hatte das Amt bei den Mainzern erst im November 2019 angetreten. Wenige Tage zuvor war er als Coach beim damaligen Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln entlassen worden, den er wiederum erst zu Saisonbeginn übernommen hatte. Sein Aus in Mainz ist nun die zweite Trainerentlassung der laufenden Serie. Erst am Sonntag hatte Schalke 04 die Zusammenarbeit mit seinem Chefcoach David Wagner beendet. Wie die Mainzer (1:3 bei RB Leipzig, 1:4 gegen den VfB Stuttgart) haben auch die Königsblauen mit zwei Niederlagen einen Fehlstart hingelegt. Am zweiten Spieltag gerieten sie beim FC Bayern München mit 0:8 unter die Rede, acht Tage später folgte eine 1:3-Heimpleite gegen Werder Bremen.