04. Januar 2021 / 14:56 Uhr

Mainz-Boss Heidel erklärt Svensson-Verpflichtung und setzt auf Einflüsse von Klopp und Tuchel

Mainz-Boss Heidel erklärt Svensson-Verpflichtung und setzt auf Einflüsse von Klopp und Tuchel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mainz-Sportvorstand Christian Heidel (links) erklärt die Verpflichtung von Bo Svensson.
Mainz-Sportvorstand Christian Heidel (links) erklärt die Verpflichtung von Bo Svensson. © imago images/Eibner Europa/Getty/Montage
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Sportvorstand Christian Heidel erklärt, was er vom neuen Mainzer Trainer Bo Svensson erwartet. Dabei verweist er darauf, dass der Coach unter den heutigen Startrainern Jürgen Klopp und Thomas Tuchel gelernt habe.

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Sportvorstand Christian Heidel hat die Verpflichtung von Bo Svensson als neuen Trainer erklärt und hofft unter dem neuen Coach offenbar auf eine Wiederbelebung alter Tugenden von Mainz 05. "Bo bringt alle Qualitäten mit, die wir uns für die Besetzung unseres Trainerpostens wünschen", wird Heidel in einer Mitteilung des Klubs zitiert. Dabei verwies der 57-Jährige zudem darauf, dass Svensson in seiner Zeit als Profi bei den Rheinhessen von zwei heutigen Startrainern gelernt habe: Jürgen Klopp und Thomas Tuchel.

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"Er hat den Trainerjob in unserem Nachwuchsleistungszentrum von der Pike auf gelernt und zusätzlich als aktiver Profi die Arbeit von Trainern wie Jürgen Klopp und Thomas Tuchel kennengelernt. Er weiß, wie sich unser Fußball anfühlen muss. Wir sind überzeugt, dass er über die Persönlichkeit und Durchsetzungsstärke verfügt, dieses Wissen auch auf die Mannschaft zu übertragen", sagte Heidel weiter.

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Der Däne Svensson trainierte zuletzt den österreichischen Zweitligisten FC Liefering, eine Art Farmteam von RB Salzburg, und stand dort noch bis 2023 unter Vertrag. Über die Ablöse machte Mainz keine Angaben. Sie soll laut Medienberichten rund 1,5 Millionen Euro betragen. Svensson tritt die Nachfolge von Jan-Moritz Lichte an, der kurz nach den Festtagen von seinen Aufgaben entbunden wurde. In der laufenden Saison ist er schon der vierte Trainer auf der Mainzer Bank. Zuvor hatten sich Achim Beierlorzer und Lichte mit überschaubarem Erfolg an der Aufgabe versucht. Hinzu kommt Interimslösung Jan Siewert, der das Team beim 2:5 am Sonntag beim FC Bayern interimsweise betreut hatte.

Svensson in Liefering mit 23 Siegen in 43 Spielen

Svensson absolvierte in seiner aktiven Laufbahn zwischen 2007 und 2014 insgesamt 122 Pflichtspiele für Mainz. 2015 war er kurzzeitig Co-Trainer unter dem heutigen Sportdirektor und damaligen Chefcoach Martin Schmidt. Danach trainierte der Däne mehrere Nachwuchsteams beim FSV, den er im Sommer 2019 in Richtung Österreich verließ. In Liefering war er bei insgesamt 43 Partien in verantwortlicher Position tätig. Dabei gelangen 23 Siege. Zudem gab es elf Unentschieden und neun Niederlagen.


In Mainz wartet auf den Coach ein hartes Stück Arbeit. Das Team befindet sich mit nur sechs Punkten aus 14 Spielen in akuter Abstiegsgefahr. Der Rückstand auf Nichtabstiegsplatz 15 beträgt bereits fünf Zähler. Erstmals auf der Bank wird der neue Mann am kommenden Samstag sitzen. Dann steht die Bundesliga-Partie gegen Eintracht Frankfurt an. Am Dienstag wird Svensson der Öffentlichkeit präsentiert.