05. Juli 2022 / 13:33 Uhr

Trotz Fan-Protesten: Mainz 05 hält an umstrittenem Testspiel gegen Newcastle United fest

Trotz Fan-Protesten: Mainz 05 hält an umstrittenem Testspiel gegen Newcastle United fest

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Mainz 05 spielt in der Vorbereitung gegen Newcastle United.
Mainz 05 spielt in der Vorbereitung gegen Newcastle United. © IMAGO/PA Images
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Mainz 05 hält trotz Protesten der eigenen Fans am umstrittenen Testspiel gegen den Premier-League-Klub Newcastle United fest. "Aus sportlicher Perspektive können wir auf dieses Testspiel nicht verzichten", betonte Sportvorstand Christian Heidel. Newcastle gehört einem saudi-arabischen Konsortium.

Trotz Protests aus den Reihen der eigenen Fans hält der FSV Mainz 05 wie geplant am umstrittenen Testspiel gegen Newcastle United am 18. Juli in Kufstein fest. Diese Entscheidung habe die Vereinsführung getroffen, teilte der Bundesligist am Dienstag mit. Mainzer Fans, unter anderem der Fanverband der Supporters, hatten aufgrund der Eigentümerstruktur von Newcastle mit einem saudi-arabischen Konsortium die Absage des Testspiels gefordert. Mit den kritischen Fanvertretern wolle der Verein das Gespräch suchen. Saudi-Arabien steht wegen Menschenrechtsverstößen in der Kritik.

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Laut Vereinschef Stefan Hofmann habe man sich "unter Abwägung der verschiedenen Perspektiven und in Ermangelung eines alternativen Gegners, der auf diesem Spielniveau und zu diesem Spieltermin nicht verfügbar war, auf dieses Spiel verständigt." Die Reaktion von einigen Fans hätte man in dieser Form so nicht erwartet.

"Aus sportlicher Perspektive können wir auf dieses Testspiel nicht verzichten", betonte Sportvorstand Christian Heidel. Eine einseitige Absage, wie von Fans gefordert, sei nicht denkbar, da diese aufgrund der vertraglichen Verpflichtungen "gravierende juristische und wirtschaftliche Folgen" hätte.

Die Verantwortlichen hätten in der Frage des Umgangs mit dem geplanten Testspiel "ein differenziertes Meinungsbild" innerhalb des Vereins wahrgenommen, hieß es weiter. Die Diskussionen würde man daher zum Anlass nehmen, bei einem Treffen mit Fanvertretern die grundsätzliche Haltung des Vereins zu erörtern.

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