03. Oktober 2019 / 18:45 Uhr

Mainz-Trainer Sandro Schwarz nach erstem Platzverweis für Bundesliga-Trainer: "Ist für mich Wahnsinn"

Mainz-Trainer Sandro Schwarz nach erstem Platzverweis für Bundesliga-Trainer: "Ist für mich Wahnsinn"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sandro Schwarz (rechts) kassierte am vergangenen Spieltag von Referee Felix Brych die Gelb-Rote-Karte.
Sandro Schwarz (rechts) kassierte am vergangenen Spieltag von Referee Felix Brych die Gelb-Rote-Karte. © 2019 Getty Images
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Mainz-Trainer Sandro Schwarz darf nach seiner Platzverweis-Premiere am kommenden Spieltag gegen Paderborn nicht auf der Trainerbank sitzen. Vor allem eine Regelung im Zusammenhang mit der Sperre verärgert den Coach der 05er.

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Der gesperrte Trainer Sandro Schwarz von Mainz 05 hat seinen Sitzplatz für das Bundesliga-Gastspiel beim SC Paderborn noch nicht gefunden. „Ich werde nicht auf der Tribüne sitzen, sondern im Stadion nach einem Ort suchen, wo ich das Spiel in aller Ruhe verfolgen kann. Vielleicht wird es sogar am TV sein“, sagte der 40 Jahre alte Fußballlehrer dem Kicker. Schwarz ist der erste Bundesliga-Trainer, der unter dem neuen Regelwerk wegen einer Gelb-Roten Karte im nächsten Spiel nicht auf der Bank sitzen darf.

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Schwarz will nicht abgelenkt werden

Auf der Tribüne befürchtet der FSV-Coach, durch emotionale Gespräche mit anderen Zuschauern abgelenkt zu werden. „Außerdem möchte ich mich davon freimachen, dass eine Kamera 90 Minuten auf mich gerichtet ist. Der Fokus soll komplett auf den Dingen liegen, die zwischen den Kreidelinien passieren“, sagte Schwarz.

In der wegweisenden Partie des Tabellen-16. beim Schlusslicht übernimmt Co-Trainer Jan-Moritz Lichte die Aufgaben von Schwarz an der Seitenlinie. Verärgert ist Schwarz vor allem über das auch nach dem Spiel noch geltende Kontaktverbot zu seinem Team. „Nach Abpfiff noch einmal auf eine Uhr schauen zu müssen, bis 30 Minuten herum sind, ist für mich Wahnsinn“, sagte der Mainzer Cheftrainer.

Die neuen Bundesliga-Regeln: Das ändert sich zur Saison 2019/20 im Fußball

Der Videobeweis hat den Fußball maßgeblich verändert. Vor allem bei Handspielen ist es in der Bundesliga zuletzt immer wieder zu heftigen Debatten gekommen. Zur Saison 2019/20 wurden einige Regelveränderungen vorgenommen, die es Schiedsrichtern und Videoassistenten leichter machen sollen. Der <b>SPORT</b>BUZZER hat die neuen Regeln zusammengefasst. Zur Galerie
Der Videobeweis hat den Fußball maßgeblich verändert. Vor allem bei Handspielen ist es in der Bundesliga zuletzt immer wieder zu heftigen Debatten gekommen. Zur Saison 2019/20 wurden einige Regelveränderungen vorgenommen, die es Schiedsrichtern und Videoassistenten leichter machen sollen. Der SPORTBUZZER hat die neuen Regeln zusammengefasst. ©
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Schwarz hatte am Samstag für eine unrühmliche Premiere in der Bundesliga gesorgt. Der 40-Jährige war in der Schlussphase der 0:1-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg offensichtlich aus Verärgerung über eine Freistoß-Entscheidung aus seiner Coaching-Zone aufs Spielfeld gestürmt und bekam wenig später von Schiedsrichter Felix Brych die erste Gelb-Rote Karte gegen einen Bundesliga-Trainer gezeigt.

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