29. September 2020 / 14:35 Uhr

Mainz-Interimscoach Lichte erklärt: "Kann mir Dauerlösung vorstellen" - Szalai weiter nicht im Kader

Mainz-Interimscoach Lichte erklärt: "Kann mir Dauerlösung vorstellen" - Szalai weiter nicht im Kader

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Tritt zum Dienst an: Mainz-Interimstrainer Jan-Moritz Lichte.
Tritt zum Dienst an: Mainz-Interimstrainer Jan-Moritz Lichte. © imago images/Martin Hoffmann
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Für Jan-Moritz Lichte ist ein längeres Engagement bei Mainz 05 denkbar. Der bisherige Co-Trainer hat am Montag als Interimscoach vom entlassenen Achim Beierlorzer übernommen. Weiterhin nicht im Kader des Bundesligisten steht der suspendierte Adam Szalai, der nun gerichtlich gegen seinen Klub vorgeht.

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Interimstrainer Jan-Moritz Lichte hält auch ein längerfristiges Engagement beim Bundesligisten FSV Mainz 05 für möglich. "Ich kann mir prinzipiell die Dauerlösung vorstellen, aber das ist nicht das, worüber ich mir jetzt Gedanken mache", sagte der 40-Jährige am Dienstag bei seiner ersten Pressekonferenz in Mainz. Der bisherige Assistent folgt auf Achim Beierlorzer, von dem sich die Mainzer am Montag nach zwei Bundesliga-Niederlagen und weiteren internen Querelen getrennt hatten.

Lichte soll die Mainzer nun auf das Bundesliga-Spiel am Freitag (20.30 Uhr, DAZN) beim 1. FC Union Berlin vorbereiten. "Die Vorstellung ist natürlich da, dass ich mir das längere Zeit zutraue, aber das ist nicht der Fokus, auf den ich jetzt setze", sagte Lichte. Mit der Trennung von Beierlorzer und seinem Engagement ergebe sich "eine neue Situation", sagte der langjährige Assistent. Ein Zerwürfnis mit dem ehemaligen Cheftrainer Sandro Schwarz dementierte Lichte.

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Sportvorstand Rouven Schröder stellte derweil klar, dass die Mannschaft die Ablösung von Beierlorzer nicht explizit gefordert habe. "Es war keine Forderung der Spieler, den Trainer zu entlassen, ein ganz klares Nein. Die Mannschaft wird den Trainer nicht entlassen", erklärte Schröder.

Lichte über Szalai: "Ist nicht mein Hauptthema"

Auch unter dem Interimstrainer keine Perspektive hat Stürmer Adam Szalai. "Das ist jetzt nicht mein Hauptthema für diese Woche. Wir haben mannschaftlich die Entscheidung so getroffen, wie sie war. Die Situation ist so, wie sie ist. Ich konzentriere mich jetzt nicht auf Hätte-wäre-wenn-Geschichten", betonte Lichte. Unter Beierlorzer war der Ungar Szalai vergangene Woche nicht mehr für die erste Mannschaft berücksichtigt worden, die Profis hatten daraufhin gestreikt. Am Montag wurde bekannt, dass Szalai nun vor dem Arbeitsgericht klagt. Die Behörde bestätigte gegenüber dem SPORTBUZZER eine Verhandlung am 8. Oktober (11 Uhr). Der Angreifer hat einen Antrag gestellt, wieder am Mannschaftstraining teilnehmen zu dürfen.