16. Oktober 2021 / 10:00 Uhr

Mainz-Manager Heidel über die Trainerschmiede, Rose als Tuchel-Assistent und die Svensson-Zukunft

Mainz-Manager Heidel über die Trainerschmiede, Rose als Tuchel-Assistent und die Svensson-Zukunft

René Wenzel
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marco Rose (von links), Jürgen Klopp, Manager Christian Heidel, Jürgen Klopp und Bo Svensson verbinden mit Mainz 05 eine erfolgreiche Zeit.
Marco Rose (von links), Jürgen Klopp, Manager Christian Heidel, Jürgen Klopp und Bo Svensson verbinden mit Mainz 05 eine erfolgreiche Zeit. © IMAGO/Jan Huebner/Getty (Montage)
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Von Jürgen Klopp bis Bo Svensson: Bei Mainz 05 kommen die Top-Trainer fast immer aus den eigenen Reihen. FSV-Manager Christian Heidel gibt dem SPORTBUZZER viele Einblicke: Wie war das damals eigentlich mit "Kloppo"? Warum löste Thomas Tuchel einen Aufstiegstrainer ab? Und wie lange bleibt eigentlich noch der aktuelle Coach am Bruchweg?

Christian Heidel erlebte als Manager von Mainz 05 viele Trainer. Wolfgang Frank, Jürgen Klopp oder auch Thomas Tuchel schrieben die wohl größten Erfolgsgeschichten am Rhein. Mit Bo Svensson hebt erneut ein Coach den Klub auf ein hohes Bundesliga-Level. Am Samstag steht ein besonders Wiedersehen mit Ex-Spieler und auch früherem Co-Trainer Marco Rose an. Vor dem Duell bei Borussia Dortmund (15.30 Uhr, Sky) spricht der SPORTBUZZER mit Heidel über...

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...die Zeit in Mainz nach seiner Rückkehr im Dezember 2020: "Es ist nicht so schlecht gelaufen seit Januar. Das ist aber auch alles nur eine Momentaufnahme. Wir haben noch viel, viel Arbeit hier vor uns. Aber es macht Spaß und ich bin bislang zufrieden."

...die ersten Aufgaben: "Wir haben den Fokus zunächst fast zu 100 Prozent auf das Sportliche gelegt. Als ich hier hinkam, hatten wir nur sechs Punkte in der Winterpause. Es war klar, dass wir Veränderungen vornehmen müssen, haben einen neuen Trainerstab installiert und unser Team punktuell verändert. Wir mussten erst noch ein paar Dellen einstecken, sind dann aber in einen Lauf gekommen."


Heidel ist von Svensson überzeugt

...Bo Svensson als Spieler und später Trainer: "Ich saß damals noch in meiner Managerfunktion bei Spielen auf der Ersatzbank. In seinem letzten aktiven Jahr stand Bo Svensson nicht immer in der Startelf. Aus irgendwelchen Gründen hat er immer neben mir gesessen. Und ich habe ihn in der Zeit erlebt, wie er auf der Bank agiert, wie er das Spiel und Szenen gesehen hat. Er hat als Ersatzspieler mal reingerufen, sich mit dem Trainer ausgetauscht. Das habe ich mir ein Jahr angehört und intern gesagt: Den nächsten Trainer haben wir schon. Bo wollte aber gar kein Trainer, sondern Schullehrer in Dänemark werden. Ich habe ihn dann überredet, sich für eine Trainerlaufbahn zu entscheiden. Er war der erste Coach, dem ich einen Vierjahresvertrag gegeben habe – so überzeugt war ich von ihm damals schon. Er sollte die ganze Ausbildung hier machen. Er ist den ganz normalen Weg durch das NLZ gegangen und als ich weg war, hat er dann das Angebot aus Liefering angenommen. Im Nachhinein muss man sagen, dass dies eine gute Entscheidung gewesen ist. Im Dezember vergangenen Jahres war mir dann aber klar, dass ich es nur mache, wenn ich diesen Trainer für Mainz 05 bekomme. Bo zu überzeugen war nicht ganz so einfach, da es eigentlich nicht sein Plan war, schon jetzt wieder zurück nach Mainz zu gehen. Er hat vom ersten Tag an wirklich überzeugt mit seiner Art auf dem Trainingsplatz und dem Umgang mit den Jungs. Bo verfügt über eine angeborene Autorität und hat viel von seinen Trainern Klopp und Tuchel mitgenommen. Er ist aber keine Kopie der beiden, er ist Bo Svensson. Er hat dieses Selbstbewusstsein, seinen Plan durchzuziehen. Und das imponiert mir sehr. Auch, wenn er ein paar Spiele in Folge verlieren würde."

...mögliche Svensson-Abwerbeversuche: "Seit Mai ist das die am meisten gestellte Frage. Ich kann nur darauf verweisen: Klopp war sieben Jahre da, Tuchel sechs. Der Weg, den Bo geht, ist der beste, den er gehen kann. Wenn man sich die Antworten von Klopp und Tuchel in den Interviews auf die Frage, wie sie so erfolgreiche Trainer werden konnten, anhört, kommt immer die gleiche Aussage: Wir konnten zu Beginn unserer Karriere so sein, wie wir wollten. Sie konnten sich hier in Ruhe entwickeln und durften auch Fehler machen. Bo ist jetzt neun Monate da und will nicht sofort wieder weg. Er weiß zu schätzen, dass man ihm hier in Mainz den Raum gibt, sich zu entwickeln. Ein guter Trainer weiß, dass er es irgendwann schaffen wird – mit dem nötigen Rüstzeug und der nötigen Erfahrung. Für Bo käme dieser Schritt jetzt zu früh. Er sammelt jetzt die Erfahrung, die er braucht. Und dafür gibt es viel schlechtere Stationen als Mainz 05. Bei uns kann ein Trainer ruhig und unaufgeregt arbeiten."

Der Start von Rose in Mainz

...die Anfänge von Marco Rose als Trainer: "Ein Posten als Cheftrainer in Mainz kam für ihn damals noch zu früh. Als ich Thomas Tuchel zum Trainer gemacht habe, wollte ich eigentlich Marco Rose als Co-Trainer installieren. Rosi war der Publikumsliebling, das hätte auch den Fans gefallen. Thomas Tuchel hat mir nach zwei Wochen gesagt, dass Rosi ein super Typ sei. Doch Tuchel wollte einen ausgebildeten Coach als Co-Trainer haben. Dann hat Rosi noch bei der Mannschaft mittrainiert und später in der Zweiten gespielt. Dort ist er Co-Trainer unter Martin Schmidt geworden. Er hat sich hier ausbilden lassen und kam 2012 mit der Idee nach Lok Leipzig, seinem Heimatclub, zu gehen auf mich zu. Ich habe das bedauert, wollte es ihm aber nicht verwehren. Wir haben nie den Kontakt verloren. Er ist einen super Weg gegangen und jetzt eben der nächste Mainzer in Dortmund. Schon irgendwie verrückt, dass in Dortmund immer ehemalige 05er landen (lacht). Wir haben uns vor der Pandemie mit den Familien im Urlaub getroffen und lange über alte, gemeinsame 05-Zeiten gesprochen. Rosi ist ein fantastischer Mensch, ein super Typ."

...eine mögliche Rückholaktion von Rose: "Er war als Trainer von Salzburg dann schon eine Nummer zu groß für Mainz 05. Die Trainer von Salzburg schlagen schon einen anderen Weg ein und gehen eher zu den Top-Klubs."

...einen möglichen Job von Rose in der Premier League: "Ich weiß nicht, ob es sein Wunsch ist, mal in die Premier League zu wechseln. Er hat sicherlich das Zeug dazu, auch bei einem Top-Verein in England zu sein. Natürlich ist die Premier League das Nonplusultra der Ligen. Aber er ist bei einem der führenden deutschen Klubs und absolutem Top-Verein hier gelandet und wird jetzt erst mal Erfolg mit Borussia Dortmund haben."

Wie Klopp Mainz 05 prägt

...die Ära mit Jürgen Klopp: "Mir war völlig klar, dass Jürgen Klopp irgendwann mal Trainer wird. Ich hätte aber nicht damit gerechnet, dass er so schnell Trainer wird. Das war schon eine sehr spontane Bauchentscheidung. Wir sind wieder mal auf einem Abstiegsplatz angekommen und hatten auch mit den Trainern wenig Glück. Dann entstand die Idee, dass wir uns quasi selbst trainieren, da unsere Mannschaft durch die Zeit mit Wolfgang Frank taktisch besser war als die neuen Trainer. Aber einer musste das Kommando haben. Jürgen Klopp hatte sich im Spiel zuvor gegen Greuther Fürth ohnehin verletzt. Dann habe ich ihn angerufen und gefragt, ob er Trainer sein will. Und die Antwort kam nach zehn Sekunden. Zunächst hatten wir ausgemacht, dass er nur ein Spiel macht. Als wir dann zwei Spiele gewinnen konnten, haben wir einen Vertrag bis zum Saisonende ausgemacht, danach einen Zweijahresvertrag. Zwischendurch hat er noch seinen Trainerschein gemacht. Heute wäre das so vom Ablauf her gar nicht mehr möglich."

...den Abschied von Klopp: "Ich habe jedes Jahr erzählt bekommen: Nächstes Jahr ist er weg. Und wir haben beide darüber gelacht. Am Ende war er sieben Jahre lang bei uns. Das Kuriose ist ja, dass ich damals Jürgen Klopp den Vorschlag gemacht habe, in die Bundesliga zu wechseln. Kloppo und ich hatten schon damals ein besonderes Verhältnis und haben uns beidseitig zu 100 Prozent vertraut. Die ganze Stadt hat ihn geliebt und liebt ihn noch immer. Ich glaube, dass es das noch nie auf der Welt gab, dass 30.000 Menschen für einen Trainer in der Innenstadt zusammenkommen und ihn verabschieden und weinen."

...Klopp und das Zusammenspiel mit Mainz: "Durch die Art, wie Jürgen Klopp ist, ist da einfach etwas entstanden. Die Menschen hier haben das aufgesogen. Es hat uns alles sehr gut zu Gesicht gestanden. Wenn wir die Jahre mit Klopp nicht gehabt hätten, wären wir heute vermutlich nicht da, wo wir sind. Er hat die Basis für unseren langfristigen Erfolg mit gelegt."

Drama pur: Die magischen Momente des Jürgen Klopp

Jürgen Klopp hat in seiner Karriere bereits einige emotionale Szenarien erlebt. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die magischen Momente des Jürgen Klopp.  Zur Galerie
Jürgen Klopp hat in seiner Karriere bereits einige emotionale Szenarien erlebt. Der SPORTBUZZER zeigt die magischen Momente des Jürgen Klopp.  ©

...das Verhältnis zu Klopp: "Wir sind sehr, sehr gute Freunde und haben oft Kontakt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es mal eine Woche gibt, wo wir nicht miteinander schreiben oder reden. Wir waren im Sommer drei Wochen auf Mallorca, haben das Champions-League-Finale und die EM gemeinsam verfolgt. Es ist eine sehr enge und schöne Freundschaft – auch völlig losgelöst vom Fußball."

...die Verpflichtung von Thomas Tuchel: "Ich habe ihn nicht entdeckt. Er ist von unserem NLZ-Leiter Volker Kersting als U19-Trainer vorgeschlagen worden. Bei uns schlägt das NLZ einen Trainerkandidaten für die U17 oder U19 vor. Ich möchte dann den Trainer kennenlernen und einen Eindruck gewinnen. Ich habe so eine Art Vetorecht. Im Jahr 2008 wurde mir Thomas Tuchel ins Büro gebracht. Ich habe eine Stunde mit ihm geredet. Als er wieder raus ist, war mir klar: Den behalte ich im Auge. Es war ein sehr, sehr interessantes Gespräch mit einem jungen, selbstbewussten, aber nicht arroganten Trainer. Er hat mir Dinge von seinen Trainingsideen erzählt, die ich so in der Art noch nie gehört habe. Das war wirklich sehr besonders. Ich habe in seiner ersten Saison als Trainer der U19 so viele A-Jugend-Spiele geguckt wie nie zuvor. Ich war sogar teilweise beim Training, weil mich der Typ Thomas Tuchel interessiert hat. Wir wurden dann mit ihm sofort und erstmalig in der Vereinsgeschichte Deutscher U19-Meister. Da hat es bei mir schon gerattert."

Als Rangnick Tuchel holen will

...die Zeit mit Tuchel im Nachwuchs der 05er: "Zwischendurch wollte er unbedingt nach Hoffenheim wechseln. Ralf Rangnick hatte damals wohl auch schon etwas erkannt. Er wollte Thomas Tuchel die U23 der TSG geben. Ich habe ihm keine Freigabe erteilt. Und da war er stinksauer auf mich, weil er es unbedingt machen wollte. Es sei der letzte Schritt seiner Ausbildung. Ich habe ihm gesagt, dass er das nicht mehr braucht. Drei Wochen später hat er mir einen sehr netten Brief geschrieben und sich bedankt, dass ich Nein gesagt habe. Er hatte jetzt auch das Gefühl, dass der Weg in Mainz der bessere für ihn ist. Er hatte aber keine Ahnung, dass er vier Monate später bei uns Bundesliga-Trainer werden würde. Das war dann eine totale Kopfentscheidung und nicht wie bei Klopp eine Bauchentscheidung. Ich habe für ihn den Aufstiegstrainer beurlaubt. So etwas macht man ja sonst nicht. Aber ich war mir einfach zu 100 Prozent sicher. Ich habe schwer auf die Mütze bekommen. Doch ich habe gewusst, dass Thomas Tuchel ein sehr guter Trainer und bereit für die Bundesliga ist. Und fünf Wochen später standen wir auf dem fünften Tabellenplatz."

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...die Entwicklung von Tuchel, der nach Paris Saint-Germain und Borussia Dortmund jetzt den FC Chelsea trainiert: "Das habe ich damals in Interviews schon vorausgesagt. Mir war bei Jürgen Klopp schon klar, dass er es an die internationale Spitze schafft. Bei Thomas Tuchel war es genau das Gleiche. Er war für mich schon immer ein Trainer, der mal bei einer der besten zehn Mannschaften Europas landen wird."

...Tuchel-Nachfolger Kasper Hjulmand (aktueller Trainer der dänischen Nationalmannschaft): "Er war für uns zu früh, für die Bundesliga nicht. Ich halte Kasper Hjulmand für einen überragenden Trainer. Das Problem ist nur, dass wir nicht der richtige Verein für ihn waren. Er hat ein unglaubliches Fachwissen, wie auch Klopp und Tuchel. Was nicht gepasst hat, war seine klare Vorstellung von Ballbesitzfußball mit Mainz. Unser Problem war, dass wir dafür nicht gut genug waren. Die Mannschaft kam super mit ihm klar. Aber wir hatten dann im Winter eine Negativserie mit nur einem Sieg in elf Spielen. Ich musste dann mit ihm reden und habe ihm gesagt, dass wir umstellen müssen. Er hat an seiner Spielweise festgehalten und ich war dann leider gezwungen, es vorzeitig zu beenden."

...den aktuellen Blick auf Hjulmand: "Ich bin eh fußballbekloppt und gucke mir fast jedes Spiel an. Aber gerade, wenn es ehemalige Mainzer sind, verfolge ich es genau. Man denkt schon manchmal an die Zeit zurück. Als Typ und Mensch hat sich Kasper Hjulmand nicht verändert."

Schmidt als Trainer und Sportdirektor

...den damaligen Trainer und heutigen Sportdirektor Martin Schmidt: "Er ist ein sehr guter Trainer. Das ist leider etwas in Vergessenheit geraten. Wir haben unter ihm die Klasse gehalten und in der Saison danach die Europa League erreicht. Es war nur ein bisschen das Problem, dass man dann in Mainz auf einmal größer gedacht hat. Die Art, wie Mainz 05 Fußball gespielt hat, sollte verändert werden. Sandro Schwarz, der nächste aus dem Mainzer Fundus, ist das dann angegangen. Ich komme mit Martin Schmidt genauso prima klar wie damals auch. Es tut dem Verein und auch mir gut, dass er wieder da ist."

...die Sichtung von Schmidt: "Es ging damals um den Trainerposten in unserer U23. Thomas Tuchel kam zu mir und sagte: Wir haben vor ein paar Wochen mit der U19 bei einem Fußballturnier gegen den FC Thun verloren. Schmidt war dort der erste Trainer, der Tuchel taktisch ausgestochen hat. Sie haben sich nach dem Spiel unterhalten und Thomas Tuchel hat ihn mit den Worten 'wirkt ein bisschen chaotisch' beschrieben. Er sei aber ein super feiner Typ, mit dem er sich gerne unterhalten wolle. Wir haben ihn zu uns nach Mainz bestellt. Und dann kam er auf Krücken – nach seinem achten Kreuzbandriss beim Skifahren (lacht). Zehn Minuten später hat er bei uns in der Vereinsgaststätte zusammen mit Tuchel mithilfe von Salzstreuern und Gläsern taktische Dinge besprochen. Martin Schmidt war mir gleich sympathisch und ein bisschen wie ein Paradiesvogel. Und so etwas passt zu Mainz. Er war schon vor Kasper Hjulmand ein Kandidat bei mir. Aber Kasper war so überragend gut in Dänemark. Ich habe Martin dann gesagt: Wenn das schiefgeht, bist du dran."

...den Abgang von Jan-Moritz Lichte als Co-Trainer in die Türkei: "Wir haben uns für ihn gefreut. Er ist ein sehr sympathischer Typ. Wir haben uns jetzt ohne irgendwelche Umstände auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Ich glaube, dass er gut zu Stefan Kuntz passt. Der eine ist eher der emotionale Typ, der andere etwas ruhiger. Als Jan-Moritz das damals hier übernommen hat, war die Kiste schon zu verfahren. Es war ganz, ganz schwer für ihn, diese Aufgabe zu stemmen. Da mache ich ihm keinen Vorwurf.

Heidel: So wichtig sind die Trainer

...die nächsten großen Trainer aus Mainz: "Ich will niemandem bei uns diesen Rucksack aufziehen. Wir verfolgen eine ganz klare Philosophie bei der Trainereinstellung. Wir müssen ab einer gewissen Altersstufe im U-Bereich die Fantasie haben, dass das auch ein Trainer ist, den wir weiterentwickeln können. Wir reden im Nachwuchsleistungszentrum immer von den Spielern. Die wichtigsten Leute im Verein sind aber die Trainer. Es ist extrem wichtig, dass wir bei der Trainerausbildung weitermachen und den Trainern alle Möglichkeiten geben. Ich habe mir in meiner Zeit ohne Verein viele Gedanken über die Trainer gemacht – das ist wie mein Hobby. Ich habe aktuell auch zwei, drei Trainer auf dem Schirm, die gar nicht in Mainz sind. Ich habe das Gefühl, dass da auch etwas entstehen kann. Ich kann nur jedem jungen Trainer empfehlen, hart an sich zu arbeiten. Mehr zu tun als andere. Englisch perfektionieren, Spanisch lernen, Bücher erfolgreicher Trainer lesen, Medienschulungen machen und vieles mehr. Wir spüren in Mainz schon eins: Wenn es hier eine offene Trainerposition gibt, rennen sie uns die Bude ein. Die Leute haben das Gefühl, dass wir ein Klub sind, der sich sehr um Trainer bemüht und wo es durchaus eine gute Chance auf ein Weiterkommen gibt.