22. März 2020 / 08:24 Uhr

Mainz-Boss Rouven Schröder rechnet mit längerer Bundesliga-Pause: "2. April abhaken"

Mainz-Boss Rouven Schröder rechnet mit längerer Bundesliga-Pause: "2. April abhaken"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Mainzer Sportvorstand Rouven Schröder denkt nicht an ein Bundesliga-Comeback Anfang April.
Der Mainzer Sportvorstand Rouven Schröder denkt nicht an ein Bundesliga-Comeback Anfang April. © dpa
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Die Pause in der Bundesliga dürfte sich ausweiten. Mainz-Boss Rouven Schröder schätzt eine Rückkehr am 2. April als "unrealistisch" ein.

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In der Bundesliga laufen die Vorbereitungen auf eine längere Zwangspause wegen der Coronavirus-Pandemie. "Wir haben gesagt, okay, eventuell am 2. April, das kann man auch schon abhaken", sagte Rouven Schröder, Sportvorstand des 1. FSV Mainz 05 im ZDF-Sportstudio am späten Samstagabend. Am kommenden Dienstag werde das Präsidium der Deutschen Fußball Liga zu weiteren Beratungen zusammenkommen, bestätigte der 44-Jährige.

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Bislang wurde eine Aussetzung von zwei Spieltagen bis zum 2. April beschlossen. Bei einer weiteren Mitgliederversammlung aller 36 Profi-Klubs - vermutlich am 31. März - sollen neue Maßnahmen dann kollektiv beschlossen werden. "Wir haben darüber gesprochen, aber dennoch werden sie es am Dienstag erst verkünden", sagte Schröder. "Der 2. und 3. April, das war ein Datum", sagte Schröder, dies sei aber mittlerweile "unrealistisch".

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DFL-Chef Christian Seifert hatte eindringlich vor gravierenden wirtschaftlichen Konsequenzen gewarnt, sollte die Saison nicht beendet werden können. Durch dann entfallende Einnahmen für die neun noch ausstehenden Spieltage aus TV-Rechten, Sponsoring und Zuschauereinnahmen kalkuliert man mit Verlusten von rund 750 Millionen Euro. "Wenn die festen Blöcke nicht reinkommen, wird es schwierig", sagte Schröder.

EM-Verschiebung vergrößert Bundesliga-Zeitfenster

Sogenannte Geisterspiele gelten mittlerweile als einzige verbliebene Option. Durch die Verschiebung der EM ins Jahr 2021 hat sich das Zeitfenster zumindest bis mindestens zum 30. Juni vergrößert. Je länger nicht gespielt werde, desto mehr Vereinen drohe die Insolvenz, deutete Schröder an. Bei Mainz 05 hätten Spieler und Direktoren einen Gehaltsverzicht vereinbart.

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