19. November 2020 / 08:10 Uhr

Mainz-Trainer Jan-Moritz Lichte hofft auf langfristigen Vertrag: "Ruder herumreißen und erfolgreich sein"

Mainz-Trainer Jan-Moritz Lichte hofft auf langfristigen Vertrag: "Ruder herumreißen und erfolgreich sein"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jan-Moritz Lichte ist aktuell Interimstrainer des FSV Mainz 05.
Jan-Moritz Lichte ist aktuell Interimstrainer des FSV Mainz 05. © Getty Images
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Der Start von Jan-Moritz Lichte als Interimstrainer des FSV Mainz 05 verlief mit nur einem Sieg und einem Remis aus den ersten sechs Spielen eher durchwachsen. Der 40-Jährige hofft auf bessere Zeiten und eine längeren Vertrag beim Bundesligisten.

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Jan-Moritz Lichte vom FSV Mainz 05 hat sich zurückhaltend über seine Ambitionen als Cheftrainer geäußert. "Es macht mir auf jeden Fall Spaß, auch wenn es wahrscheinlich noch mehr Spaß machen würde, wenn man Spiele gewinnt", antwortete er dem Kicker auf die Frage, ob es sein Ziel sei, langfristig als Cheftrainer zu arbeiten. "Ich plane nicht, wie es weitergeht, ich hoffe, dass wir das Ruder herumreißen und erfolgreich sein werden, darauf verwende ich meine Energie. Wenn es erfolgreich ist, werde ich es wahrscheinlich noch ein bisschen länger machen - das ist im Moment mein Ziel", sagte der 40-Jährige.

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Lichte hat das Tabellenschlusslicht der Bundesliga Ende September übernommen. In bislang fünf Partien verlor Mainz vier Mal und spielte einmal unentschieden. Im ersten Spiel nach der Länderspielpause trifft Mainz am Sonntag auswärts auf den SC Freiburg. Bis zur Winterpause gebe es keine Zielvorgabe in Form von konkreten Punktemarken. "Wir konzentrieren uns voll auf Freiburg und schmeißen am Sonntag alles rein, was wir haben. Das ist das, was für mich zählt", betonte Lichte.

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Mit seinem Vorgänger Achim Beierlorzer waren die Spieler unzufrieden. Der 52-Jährige musste Ende September bei den Rheinhessen gehen, nachdem es zuvor unter anderem einen Spielerstreik der Profis gegeben hatte. Zudem hatte Mainz die ersten beiden Bundesliga-Spiele verloren. Lichte war unter Beierlorzer bereits Co-Trainer. "Ich habe das Gefühl, dass ich es anders mache als meine Vorgänger, schon aufgrund unserer jeweiligen unterschiedlichen Persönlichkeit. Dazu kommt, dass jeder eine etwas andere Spielidee hat", meint Lichte, der über die Unzufriedenheit der Profis sagt: "Wie unzufrieden wer mit wem war, ist, glaube ich, eine sehr persönliche Sache. Wenn es am Cheftrainer lag, dann haben wir jetzt ja einen anderen. Auch bei mir werden einige unzufrieden sein, wenn sie nicht die Rolle spielen, die sie sich vorstellen."