16. Dezember 2019 / 15:22 Uhr

Malmö FF: Das sagen Spieler und Verantwortliche zum VfL-Los

Malmö FF: Das sagen Spieler und Verantwortliche zum VfL-Los

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Zeit, um die Ideen umzusetzen: Oliver Glasner hat beim VfL Wolfsburg einen Vertrag bis 2022 unterschrieben. Manager Jörg Schmadtke ist überzeugt von dem Österreicher.
Freuen sich auf die Zwischenrunde mit dem VfL in der Europa League: Manager Jörg Schmadtke (r.) und Trainer Oliver Glasner.
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Der VfL Wolfsburg muss in der K.o.-Runde der Europa League ins Duell mit Malmö FF aus Schweden. Was sagen die Spieler und Verantwortlichen zum Gegner?

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Die letzte Woche des Jahres hat es noch mal in sich: Am Mittwochabend (20.30 Uhr) erwartet der VfL zum Hinrunden-Finale der Fußball-Bundesliga Schalke 04, am Samstag muss Wolfsburg zum Jahresabschluss zu den Bayern – aber zuvor gab es mit Malmö FF den nächsten Europa-League-Gegner. "Wenn man sich anschaut, wer alles in der Zwischenrunde vertreten ist, kann man sagen, dass es ein machbares Los ist", meinte VfL-Manager Jörg Schmadtke und dachte da an Kaliber wie Ajax Amsterdam, Inter Mailand oder der FC Arsenal, auf die der Wolfsburger Fußball-Bundesligist hätte treffen können.

Schmadtke warnte jedoch gleichzeitig davor, die Schweden zu "unterschätzen. Sie sind mit einem Punkt Rückstand Vize-Meister in Schweden geworden und werden, wie es für skandinavische Mannschaften üblich ist, robust auftreten und über die Zweikampfführung versuchen, die Spiele zu gewinnen. Da müssen wir gegenhalten."

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Das Team aus Südschweden hatte sich in der Gruppenphase vor dem FC Kopenhagen, Dynamo Kiew und dem FC Lugano durchgesetzt. "Sportlich ist Malmö ein guter Gegner. Sie haben ihre Gruppe in der Europa League gewonnen und skandinavische Teams sind immer sehr, sehr gut organisiert und körperlich robust", so die erste Reaktion von VfL-Trainer Oliver Glasner.

Das Hinspiel findet am 20. Februar in Wolfsburg statt, das Rückspiel steigt eine Woche später. "Dass in Schweden die Saison bereits beendet ist, spielt eher eine untergeordnete Rolle. In zwei K.o.-Spielen geht jeder in die Partien, um weiterzukommen. Das ist natürlich auch unser Ziel, und ich denke, dass es machbar ist."

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Für den VfL wird es die zweite Pflichtspielreise nach Schweden sein, 2005 setze sich das Team des damaligen Trainers Holger Fach im UI-Cup zweimal mit 2:0 gegen IFK Göteborg durch. Malmö traf bereits häufiger auf deutsche Gegner, das letzte Mal ist allerdings eine Weile her, 1993 gab's im UI-Cup ein 2:1 gegen Uerdingen.

"Es werden zwei anstrengende Spiele, auch wenn es natürlich noch schwerere Gegner für uns hätte geben können", so VfL-Kapitän Josuha Guilavogui. Und Innenverteidiger Robin Knoche fügte hinzu: "Auch wenn es auf dem Papier vielleicht ein leichterer Gegner zu sein scheint, wissen wir, was auf uns zukommt. Jedes Team, das die Zwischenrunde erreicht hat, hat das nicht ohne Grund geschafft und bringt gewisse Qualitäten mit."

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