09. Juli 2022 / 22:33 Uhr

"Man sieht diese Qualität": Was Trainer Glasner beim Götze-Debüt für Frankfurt besonders gefiel

"Man sieht diese Qualität": Was Trainer Glasner beim Götze-Debüt für Frankfurt besonders gefiel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mario Götze hat am Samstag sein erstes Testspiel für Eintracht Frankfurt absolviert. Trainer Oliver Glasner (kleines Bild) zeigte sich zufrieden.
Mario Götze hat am Samstag sein erstes Testspiel für Eintracht Frankfurt absolviert. Trainer Oliver Glasner (kleines Bild) zeigte sich zufrieden. © IMAGO/Kessler-Sportfotografie/GEPA Pictures (Montage)
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Die ersten 30 Minuten als Spieler von Eintracht Frankfurt absolviert – und direkt ein Sonderlob von Trainer Oliver Glasner eingeheimst. Mario Götze erlebte am Samstag beim torlosen Test gegen den Linzer ASK ein gelungenes Debüt beim Europa-League-Sieger.

Um 16.15 Uhr war es endlich so weit: Zum Start der zweiten Halbzeit im Testspiel gegen den österreichischen Bundesligisten Linzer ASK lief Mario Götze erstmals für Eintracht Frankfurt auf. Der Mitte Juni verpflichtete Weltmeister von 2014 kam beim torlosen Remis des Europa-League-Siegers zu einem 30-minütigen Einsatz – und beeindruckte Trainer Oliver Glasner direkt. Der Coach, der Götze in den ersten beiden Testspielen gegen die Teams aus Nieder-Weisel und Aschaffenburg aus Gründen der Belastungs­steuerung nicht in den Kader berief, schwärmte über die Spielanlage des 30-Jährigen: "Man sieht genau diese Qualität, dass er im richtigen Moment die Bälle in die Tiefe spielt", lobte Glasner.

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Ex-BVB-Star Götze, der bei der SGE einen Vertrag bis 2025 unterschrieben hat, agierte nach seiner Einwechslung als Spielmacher aus einer etwas defensiveren Position als bei seinen vorherigen Stationen gewohnt und belebte sofort das Spiel. "Mario hat zwei-, dreimal super durchgesteckt, er hat es sehr gut gemacht. Ich bin sehr zufrieden mit den ersten Minuten", bilanzierte der Trainer nach dem Testspiel, sah bei Götzes Teamkollegen aber noch Verbesserungs­potenzial im Spiel mit dem 4 Millionen Euro teuren Neuzugang: "Wir haben halt ein bisschen zu wenig daraus gemacht. Die Jungs kennen sich noch nicht so genau", sagte Glasner, der den Eindruck hatte, dass seine Spieler "ein- oder zweimal überrascht" gewesen seien, dass Götze so starke Direktpässe gespielt hatte.

Nach einer halben Stunde wurde Götze für Ajdin Hrustic wieder ausgewechselt, wieder wegen der Belastungs­steuerung. Bis zum Saisonstart im kommenden Monat soll der Ex-National­spieler weiter an das Team heran­geführt werden – und sich die Mitspieler an Götzes Pässe gewöhnen: "Das wird alles in den nächsten Wochen kommen, deswegen war das heute absolut in Ordnung", meinte Glasner.

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Und auch Götze selbst schien mit seinem Debüt zufrieden gewesen zu sein. "Es hat sich gut angefühlt, das Jersey zum ersten Mal zu tragen", twitterte der Mittelfeldspieler nach der Partie.