26. August 2021 / 19:59 Uhr

Manchester City, Paris Saint-Germain, Club Brugge: RB Leipzigs Gegner im Kurzporträt

Manchester City, Paris Saint-Germain, Club Brugge: RB Leipzigs Gegner im Kurzporträt

Nico Schmook
Leipziger Volkszeitung
Ilkay Gündogan (li.) kommt mit Manchester City als amtierender englischer Meister, Lionel Messi (mi.) mit Paris Saint-Germain und Simon Mignolet (re.) mit dem FC Brügge als Meister Belgiens in die Red Bull Arena.
Ilkay Gündogan (li.) kommt mit Manchester City als amtierender englischer Meister, Lionel Messi (mi.) mit Paris Saint-Germain und Simon Mignolet (re.) mit dem FC Brügge als Meister Belgiens in die Red Bull Arena. © Getty Images/dpa/Getty Images/Sportbuzzer-Montage
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Hammerlose für RB Leipzig: In der Champions League muss das Team von Trainer Jesse Marsch in der Gruppe A gegen den englischen Meister, das Starensemble um Lionel Messi und den belgischen Meister ran. Wir stellen ManCity, PSG und den FC Brügge vor.

Istanbul. Der FC Bayern darf sich auf den FC Barcelona ohne Lionel Messi freuen, Vizemeister RB Leipzig bekommt es in der Krachergruppe der Champions League dafür mit Messis neuem Club Paris Saint-Germain und auch noch mit der Star-Truppe von Manchester City - womöglich mit Cristiano Ronaldo - zu tun. Dritter Gegner einer schon vor den ersten Begegnungen denkwürdigen Gruppe ist Club Brügge aus Belgien. Wir stellen die Teams vor.

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Manchester City: Im elften Anlauf zum Henkelpott?

1,06 Milliarden Gesamtmarktwert, Weltklassespieler en masse, mit Pep Guardiola einen Trainer der Spitzenklasse an der Seitenlinie, fleißiger Titelsammler in England und letztjähriger Champions-League-Finalist. Und dennoch klappte es beim Star-Ensemble von Manchester City mit einer Sache bisher noch nicht. Der Titel in der Königsklasse fehlt. Im elften Anlauf soll nun auch endlich der Henkelpott im prall gefüllten Trophäenschrank im Nordwesten Englands seinen Platz finden. Der Weg dorthin könnte in der Messestadt beginnen. Dabei wird es wird das erste Mal sein, dass RB Leipzig und Manchester City aufeinandertreffen. Und das Duell der beiden nicht gerade finanzschwachen Vereinen verspricht attraktiven Fußball mit attraktiven Namen. Von den Defensivakteuren Kyle Walker und Ruben Dias, der gestern zum besten europäischen Verteidiger ausgezeichnet wurde, über den deutschen Nationalspieler Ilkay Gündogan und Ex-Wolfsburger Kevin De Bruyne bis hin zu Flügelstürmer Raheem Sterling. Der Kader der Engländer strotzt nur so von Qualität. Die Aufgabe für die Roten Bullen wird eine mehr als schwere.

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Paris Saint-Germain: Messi, Neymar und sehr viel Geld

Mit Paris Saint-Germain kommt der neunfache französische Meister in die Messestadt und bringt ein Star-Ensemble mit, das sogar im europäischen Spitzenfußball seinesgleichen sucht. Neuester Top-Zugang beim Champions-League-Finalisten der Saison 2019/20: Kein anderer als der Weltfußballer Lionel Messi. Doch auch der Kader neben dem legendären Argentinier lässt sich sehen. Denn auch Fußball-Stars wie Neymar, Kylian Mbappè, Sergio Ramos oder Ángel Di Maria eilt ihr Ruf voraus. Mit Julian Draxler und Thilo Kehrer stehen im Aufgebot auch zwei Deutsche. Einen stärkeren Gegner aus dem zweiten Lostopf konnte RB Leipzig kaum bekommen – einen finanzkräftigeren erst recht nicht. Mit 222 Millionen Euro hatte der Verein im Jahr 2017 für Neymar die höchste Transfersumme der Fußball-Historie auf den Tisch gelegt. Gegen die Roten Bullen kassierten die Pariser im November 2020 eine 1:2-Niederlage in der Gruppenphase der Königsklasse, konnten sich dafür im Rückspiel aber mit 1:0 revanchieren.

FC Brügge: Der David unter den Goliaths

Kaum härter hätte es den FC Brügge wohl kaum ergehen können. Zwischen den anderen drei Top-Klubs der Gruppe A sind die Belgier die ganz klaren Außenseiter. Doch das ist nichts neues für das Team um Trainer Philippe Clement. Schon in den vergangenen acht Teilnahmen in der Königsklasse, in der man jeweils in der Gruppenphase scheiterte, waren sie der David zwischen vielen Goliaths. Goliaths, die aber ab und an dann doch geärgert werden konnten. Das präsenteste Beispiel stammt aus der Saison 19/20, als ein mehr als beachtliches 2:2 gegen Real Madrid erkämpft werden konnte. Achtungserfolge, die beim belgischen Meister auch sicherlich gerne in dieser Saison wieder erreicht werden wollen. Brügge, die im letzten Jahr in der Gruppenphase auch auf den BVB trafen, kann im Gegensatz zu den anderen dreien der vermeintlichen „Todesgruppe“ kaum Namen von Extraklassespielern aufweisen. Eher ist der Kader mit vielversprechenden, aber hierzulande noch unbekannten Talenten gespickt. Dazu gesellen sich einzelne Routiniers. Bekanntester Name dabei: Ex-Bundesligaspieler Bas Dost.