14. Juli 2020 / 14:40 Uhr

Neuer Vertrag für Guardiola, Interesse an Alaba, auch Havertz im Visier: Wie ManCity nach dem CAS-Urteil plant

Neuer Vertrag für Guardiola, Interesse an Alaba, auch Havertz im Visier: Wie ManCity nach dem CAS-Urteil plant

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pep Guardiola, David Alaba, Kai Havertz: Alle drei werden für eine Zukunft bei Manchester City gehandelt.
Pep Guardiola, David Alaba, Kai Havertz: Alle drei werden für eine Zukunft bei Manchester City gehandelt. © Getty Images (Montage)
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Nach der gekippten Champions-League-Sperre von Manchester City sollen beim Klub von Trainer Pep Guardiola offenbar einmal mehr Transfer-Millionen fließen. Englands Presse überschlägt sich mit Spekulationen.

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Die Aufhebung der Europapokal-Sperre von Manchester City war kaum sieben Stunden alt, da berichtete der als seriös geltende englische Guardian am Montag von einer neuen Transfer- und Finanz-Offensive des Premier-League-Klubs. Der Plan: satte 150 Millionen Pfund (rund 166 Millionen Euro) stünden Trainer Pep Guardiola in diesem Sommer für Neuverpflichtungen zur Verfügung. Zwei Profis sollen Angaben des Blattes zufolge besonders im Fokus der Briten stehen: David Alaba, der sich mit dem FC Bayern bisher nicht auf eine Verlängerung seines 2021 endenden Vertrages einigen konnte, und Kalidou Koulibaly vom SSC Neapel.

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Zwei Hochkaräter, die die Abwehr des in dieser Premier-League-Saison hinter Meister FC Liverpool abgeschlagenen Klubs stabilisieren könnten. Doch damit nicht genug. Neben dem Guardian spekulierten umgehend zahlreiche weitere Zeitungen über potenzielle City-Zugänge. So brachte die Sun beispielsweise Kai Havertz von Bayer Leverkusen ins Spiel. Der deutsche Nationalspieler war bisher vor allem mit Real Madrid und dem FC Chelsea in Verbindung gebracht worden. Als potenzielle Zugänge für die Defensive wucherte das Boulevardblatt gar mit einer ganzen Liste potenzieller Einkäufe.

Auch BVB-Profi Zagadou auf ManCity-Liste?

Unter anderem mit dabei: Dan-Axel Zagadou von Borussia Dortmund, der frühere Freiburger Caglar Söyüncü (Leicester City) oder Milan Skriniar von Inter Mailand. Eine andere Defensiv-Option nennt derweil der Telegraph. So soll sich auch der englische Nationalspieler Ben Chilwell von Leicester City auf dem Radar von Guardiola & Co. befinden. Als Ersatz für den zu den Bayern abgewanderten Leroy Sané werden in der Sun derweil Jack Grealish (Aston Villa) und Saul Niguez (Atletico Madrid) genannt.

Internationale Pressestimmen zum Manchester-City-Urteil des CAS

Manchester City konnte den zweijährigen Ausschluss aus dem Europapokal vor dem CAS noch abwenden. Der <b>SPORT</b>BUZZER hat die Reaktionen der internationalen Presse zusammengefasst. Zur Galerie
Manchester City konnte den zweijährigen Ausschluss aus dem Europapokal vor dem CAS noch abwenden. Der SPORTBUZZER hat die Reaktionen der internationalen Presse zusammengefasst. © Screenshots

Auch die Daily Mail liefert ihren Beitrag zur schier endlosen Liste an möglichen Sommer-Einkäufen. Neben einigen Überschneidungen mit anderen Medien führt die Zeitung zwei weitere etwaige Verstärkungen für die Offensive ins Feld. Zum einen Stürmer Lautaro Martinez von Inter Mailand, zum anderen Flügelspieler Ferran Torres vom FC Valencia. Der Mirror beschäftigt sich hingegen vornehmlich mit einer Personalie anderer Art: Guardiola. So berichtet das Blatt, dass ManCity die Gespräche mit dem Star-Coach über einen neuen Vertrag nun intensivieren will. Das derzeitige Arbeitspapier des Katalanen, das ihm jährlich angeblich rund 22 Millionen Euro einbringen soll, endet 2021.

CAS-Urteil verbessert Citys Verhandlungsposition

In allen Fällen - ob spekulativ oder belegt - gilt: dank des CAS-Urteils vom Montag und der daraus resultierenden auch weiterhin möglichen Champions-League-Teilnahme Citys hat sich die Verhandlungsposition des Klubs drastisch verbessert. Er kann seinen Profis auch künftig die größte Fußball-Bühne bieten. Die UEFA hatte dem Team aus Manchester wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay ursprünglich für zwei Jahre aus den internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Dagegen war ManCity vor den CAS gezogen - und hatte am Montag Erfolg. Auch die zusätzliche Geldstrafe in Höhe von 30 Millionen Euro wurde auf zehn Millionen Euro reduziert.