15. Februar 2020 / 09:32 Uhr

Bericht: Manchester City droht nach Champions-League-Ausschluss auch Punktabzug in Premier League

Bericht: Manchester City droht nach Champions-League-Ausschluss auch Punktabzug in Premier League

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nach dem Ausschluss von der Champions League durch die UEFA droht Manchester City und Pep Guardiola ein Punktabzug in der Premier League.
Nach dem Ausschluss von der Champions League durch die UEFA droht Manchester City und Pep Guardiola ein Punktabzug in der Premier League. © 2020 Getty Images
Anzeige

Manchester City droht nach dem Ausschluss aus der Champions League offenbar der nächste Rückschlag. Einem Medienbericht zufolge könnten den Citizens Punkte in der Premier League entzogen werden. 

Anzeige
Anzeige

Nach der harten Strafe durch den europäischen Fußballverband UEFA und dem Ausschluss aus der Champions League drohen Manchester City auch in der heimischen Premier League ernste Konsequenzen. Wie die britische Zeitung The Independent berichtet, muss der englische Top-Klub mit einem Punktabzug rechnen. Demnach entsprächen die Verstöße des Teams aus Manchester gegen das Financial Fairplay der UEFA auch einem Bruch mit Regularien der Premier League.

Punktabzug für Manchester City "wahrscheinlich"

Der Grund: Das Lizenzierungsverfahren der Liga ist auch an das Financial Fairplay gebunden. Stimmen die Informationen des Premier-League-Verbands nicht mit denen der UEFA überein, drohen dem betroffenen Klub ernste Strafen. Laut Independent sollen die Verantwortlichen bereits mehrere mögliche Konsequenzen für Manchester City diskutiert haben. Ein Punktabzug noch in der laufenden Saison gelte als "sehr wahrscheinlich". Immerhin: Sportlich hätte ein Punktverlust kaum Auswirkungen. Bei bereits 22 Zählern Vorsprung nach 25 Spieltagen gilt der FC Liverpool bereits als sicherer Meister, zudem müssen sich die Citizens nach dem Ausschluss durch die UEFA auch keine Sorgen um eine Champions-League-Qualifikation machen.

Mehr zu Manchester City

Der europäische Verband gab die Entscheidung, Manchester City für die kommenden beiden Spielzeiten aus der "Königsklasse" zu verbannen, am Freitag bekannt und verhängte zudem eine Geldstrafe in Höhe von 30 Millionen Euro. Der Kern-Vorwurf gegen den Klub: Gelder, die als Einnahmen durch wichtige Sponsoren des Klubs aus Abu Dhabi - darunter mit Etihad Airways die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate - deklariert wurden, sollen in Wirklichkeit von Klubchef Mansour bin Zayed Al Nahyan gezahlt worden sein. Diese Vorwürfe hat ManCity stets bestritten.

25 ehemalige Spieler von Manchester City und was aus ihnen wurde

Joey Barton, Edin Dzeko und Yaya Touré – nur drei ehemalige Stars von Manchester City. Wer spielte noch für den Spitzenklub? Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die größten Stars in einer Galerie. Zur Galerie
Joey Barton, Edin Dzeko und Yaya Touré – nur drei ehemalige Stars von Manchester City. Wer spielte noch für den Spitzenklub? Der SPORTBUZZER zeigt die größten Stars in einer Galerie. ©

Der Klub von Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola, der sich am Freitag in einem Sky-Interview ungewöhnlich offen mit einer möglichen Entlassung bei einem Ausscheiden in dieser Champions-League-Saison befasste, kündigte unmittelbare Konsequenzen an. ManCity schiebt die Schuld auf die UEFA. "Im Dezember 2018 gab der UEFA-Ermittlungsleiter öffentlich eine Vorschau auf das Urteil und die Sanktionen, mit denen er ManCity belegen würde, bevor eine Untersuchung überhaupt erst begonnen hat", schrieb der Klub in der Pressemitteilung. "Der darauffolgende, fehlerhafte und durchweg geleakte UEFA-Prozess, den er (der Ermittler, d. Red.) überwachte, hat dazu geführt, dass es wenig Zweifel am Ausgang des Ergebnisses geben konnte."

Mehr vom SPORTBUZZER

ManCity hofft auf CAS-Verfahren

Eine von Manchester hinterlegte Beschwerde bei der Disziplinarkommission der UEFA war die Folge. "Einfach ausgedrückt handelt es sich um einen von der UEFA eingeleiteten, von der UEFA verfolgten und von der UEFA beurteilten Fall", so der Klub weiter. "Nach Abschluss dieses vorurteilsbehafteten Verfahrens wird der Klub so schnell wie möglich ein unparteiisches Urteil verfolgen und daher in erster Instanz zum frühestmöglichen Zeitpunkt ein Verfahren beim CAS einleiten."

Die aktuellen TOP-THEMEN
Sport aus aller Welt