13. August 2022 / 20:36 Uhr

Debakel bei Startelf-Comeback von Ronaldo: Brentford führt Manchester United vor

Debakel bei Startelf-Comeback von Ronaldo: Brentford führt Manchester United vor

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Cristiano Ronaldo konnte die Klatsche für ManUnited nicht verhindern.
Cristiano Ronaldo konnte die Klatsche für ManUnited nicht verhindern. © IMAGO/Shutterstock
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Manchester United kommt in der Premier League einfach nicht in Tritt und rutscht immer tiefer in die Krise. Beim FC Brentford haben die "Red Devils" nach einer erschreckend schwachen Vorstellung deutlich verloren.

Neue Saison, neue Krise: Auch unter dem neuen Trainer Erik ten Hag ist Manchester United nur noch ein Schatten früherer Tage. Eine Woche nach der peinlichen 1:2-Heimniederlage gegen das Mittelklasse-Team Brighton & Hove Albion hat United auch das zweite Saisonspiel verloren – und wurde dabei regelrecht vorgeführt. Der FC Brentford, Aufsteiger der Vorsaison fuhr gegen das Superstar-Team um den wechselwilligen Cristiano Ronaldo, der sein Startelf-Comeback feierte, einen deutlichen 4:0 (4:0)-Sieg ein. Mit null Punkten und einer negativen Tordifferenz (−5) ist United nun Tabellenletzter.

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Schon zur Halbzeit war die Blamage für das Team von Rangnick-Nachfolger ten Hag quasi perfekt: Das teilnahmslos wirkende United fiel nach dem ersten Gegentreffer durch Josh Dasilva (10. Minute) – vorausgegangen war ein Ronaldo-Ballverlust – förmlich auseinander. Der englische Rekordmeister hatte massive Probleme in der Defensivzuteilung, auch die neu formierte Offensive funktionierte keineswegs. Und so nahmen die Gastgeber die Geschenke an: Mathias Jensen (18.), Ben Mee (30.) und Bryan Mbeumo (35.) entschieden die Partie noch vor der Pause. United wirkte fahrig und planlos.

Immerhin endete die Brentford-Vorführung für den Rekordmeister in der zweiten Hälfte. Die Hausherren konzentrierten sich gegen United, das zur Pause mit Lisandro Martínez, Luke Shaw und Fred gleich drei Defensivspieler auswechselte, ab sofort hauptsächlich auf die Defensive. Brentford setzte vor dem gegnerischen Strafraum nur noch vereinzelte Nadelstiche – genug, um das desolate Team aus Manchester weiterhin im Griff zu haben und die Partie sauber zu Ende zu bringen.