08. April 2020 / 21:09 Uhr

ManCity-Star Leroy Sané zu DFB-Comeback: Darum wäre die EM 2020 ein Vorteil für mich gewesen

ManCity-Star Leroy Sané zu DFB-Comeback: Darum wäre die EM 2020 ein Vorteil für mich gewesen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leroy Sané ist überzeugt, dass er bis zur EM 2020 wieder bei 100 Prozent gewesen wäre.
Leroy Sané ist überzeugt, dass er bis zur EM 2020 wieder "bei 100 Prozent" gewesen wäre. © (c) dpa-Zentralbild
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Nach seinem Kreuzbandriss sollte Leroy Sané von Manchester City bereits in den Testspielen der deutschen Nationalmannschaft im März sein Comeback in der DFB-Elf geben. Bei der EM wäre er sicher sogar wieder "bei 100 Prozent gewesen". Doch durch die Corona-Pandemie kam alles anders. 

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Nationalspieler Leroy Sané kommt es trotz seiner langen Ausfallzeit nach einem Kreuzbandriss nicht gelegen, dass die Fußball-EM ins kommende Jahr verschoben wurde. „Nein, überhaupt nicht!“, sagte der 24-Jährige in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview des DFB. Auch schon in diesem Sommer wäre der Flügelspieler des englischen Meisters Manchester City „wieder bei 100 Prozent gewesen“. Es wäre „vielleicht sogar ein Vorteil gewesen, dass ich ohne 50 Saisonspiele in den Knochen relativ frisch in das Turnier hätte gehen können“. Sein Plan war, zu den dann abgesagten Testspielen der Nationalmannschaft Ende März wieder zum DFB-Team zu stoßen.

Die EM-Endrunde, die ursprünglich vom 12. Juni bis zum 12. Juli hätte gespielt werden sollen, war wegen der Coronavirus-Pandemie in den Sommer 2021 verlegt worden. Die Entscheidung sei alternativlos, sagte der vom FC Bayern umworbene Sané. „Natürlich ist die Verschiebung schade. Dennoch bin ich mir sicher, dass ein Großteil der Fans wegen der Verschiebung erleichtert ist. Eine EM ohne Zuschauer? Das wäre schwer vorstellbar gewesen - diese EM hätte kaum jemandem Spaß bereitet.

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Sané: "Dem Virus hilflos ausgesetzt"

Der 24-Jährige hatte sich gerade von den Folgen einer schweren Kreuzbandverletzung erholt und sein Pflichtspiel-Comeback in der U23 der Citizens gegeben, als der Spielbetrieb wegen der Corona-Krise ausgesetzt wurde. „Ausgebremst trifft es schon sehr gut“, sagte Sané. „Dennoch kann ich das Ganze gut einordnen und weiß, dass es Schlimmeres gibt als das. Schlimmer ist es in dieser Phase beispielsweise, dass man dem Virus relativ hilflos ausgesetzt ist. Wir können nur warten, dass sich die Lage wieder entspannt.“

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Sané und Gündogan trainieren getrennt

Die Zeit in Manchester verbringt er sonst oftmals mit City-Mitspieler und Nationalmannschaftskollege Ilkay Gündogan. "Leider können wir das im Moment nicht mehr machen." Die beiden wohnen in demselben Haus, halten sich im selben Kraftraum fit, in dem sie abwechselnd ihre Trainingspläne vom Verein absolvieren. "Das Gym im Haus öffnet für uns glücklicherweise alle zwei Tage. Das nutzen dann aber nur Ilkay und ich, sonst niemand", so Sané.