05. Oktober 2021 / 21:04 Uhr

"Mangel an Respekt": PSG-Sportdirektor Leonardo kritisiert Real Madrid wegen Mbappé-Poker scharf

"Mangel an Respekt": PSG-Sportdirektor Leonardo kritisiert Real Madrid wegen Mbappé-Poker scharf

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
PSG-Sportdirektor Leonardo (links) hat Real Madrid wegen des Werbens um Superstar Kylian Mbappé scharf kritsisiert.
PSG-Sportdirektor Leonardo (links) hat Real Madrid wegen des Werbens um Superstar Kylian Mbappé scharf kritsisiert. © IMAGO/PanoramiC/Getty Images/Montage
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PSG-Sportdirektor Leonardo hat genug gehört. In einem Interview mit der französischen Sportzeitung "L'Equipe" kritisiert der Verantwortliche aus Paris den spanischen Top-Klub Real Madrid scharf. Die "Königlichen" buhlten zuletzt öffentlich um die Dienste von PSG-Superstar Kylian Mbappé.

Paris Saint-Germains Sportdirektor Leonardo hat im Wechselpoker um Kylian Mbappé das Verhalten von Real Madrid kritisiert. "Real Madrid darf sich nicht weiter so verhalten. Das ist ein Mangel an Respekt, den wir nicht tolerieren können. Das geht nun schon seit zwei Jahren so", sagte Leonardo am Dienstag der L'Equipe.

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Leonardo ging damit auf Aussagen von Real-Präsident Florentino Perez ein. Er hatte zuvor in der Zeitung El Debate einen Wechsel von Frankreichs Fußball-Weltmeister Mbappé angedeutet. "Im Januar werden wir Neuigkeiten zu Mbappé haben. Wir hoffen, dass wir es bis zum 1. Januar geregelt haben", sagte Perez, ehe er später beim Sender RMC Sport erklärte, dass seine Worte "falsch interpretiert" worden seien: "Was ich gesagt habe ist, dass ich bis zum nächsten Jahr warten muss, um Nachrichten zu verkünden. Dies geschieht stets mit Respekt vor PSG, mit denen wir gute Beziehungen haben."

Leonardo warnt Real Madrid: "Das muss aufhören"

Respekt sieht Leonardo seitens der Madrilenen aber nicht. "Die Transferperiode ist vorbei. Es gibt Spiele, und Real Madrid kann sich nicht weiter so verhalten. Das muss aufhören! Kylian ist Spieler von Paris Saint-Germain, und der Verein will, dass dieses Verhältnis noch lange besteht", sagte der Brasilianer. Mbappé kann am Januar, ein halbes Jahr vor Vertragsende, mit Vereinen verhandeln, ohne seinem aktuellen Club Rechenschaft ablegen zu müssen.

Am Montag hatte der 22-Jährige nach dem gescheiterten Transfer zu Real angeblichen Wechselbemühungen auf den letzten Drücker widersprochen. "Ich habe Ende Juli gesagt, dass ich gehen wollte", sagte Mbappé RMC Sport. "Ich habe darum gebeten zu gehen, weil ich von dem Moment an wollte, dass der Klub eine Ablösesumme erhält, um einen guten Nachfolger zu bekommen. Ich habe gesagt, wenn ihr nicht wollt, dass ich gehe, bleibe ich." Es stimme nicht, dass er sechs oder sieben Verlängerungsangebote von Paris Saint-Germain ausgeschlagen habe.