06. Januar 2020 / 12:43 Uhr

Manuel Neuer nennt Voraussetzungen für neuen Bayern-Vertrag - Spitzen gegen Salihamidzic und Nübel

Manuel Neuer nennt Voraussetzungen für neuen Bayern-Vertrag - Spitzen gegen Salihamidzic und Nübel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Manuel Neuer (r.) hat sich zu seiner Zukunft beim FC Bayern geäußert und über Bayern-Neuzugang Alexander Nübel (l.) gesprochen. Indirekt übte er Kritik an Sportdirektor Hasan Salihamidzic (M.).
Manuel Neuer (r.) hat sich zu seiner Zukunft beim FC Bayern geäußert und über Bayern-Neuzugang Alexander Nübel (l.) gesprochen. Indirekt übte er Kritik an Sportdirektor Hasan Salihamidzic (M.). © imago images/Jan Huebner/Horstmüller/RHR-Foto/Montage
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Manuel Neuer hat sich im Trainingslager des FC Bayern in Katar zum Transfer von Alexander Nübel und einem möglichen neuen Vertrag in München geäußert. Zudem bezieht er Stellung zu möglichen Indiskretionen beim FCB.

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Erstmals nach der Verpflichtung von Alexander Nübel hat Bayern-Torhüter Manuel Neuer ausführlich Stellung zu seinem künftigen Rivalen sowie seinen Plänen für einen Verbleib beim deutschen Rekordmeister über den Sommer 2021 hinaus geäußert. Mit Blick auf die nähere Zukunft zeigte sich der 33-Jährige am Montag im Trainingslager in Katar äußerst angriffslustig. Zwar lobte er Nübel als "Top-Torwart, dem irgendwann die Zukunft gehört", gleichzeitig betonte der DFB-Kapitän aber auch, dass er freiwillig keinen Zentimeter von seinem Stammplatz zurückweichen werde.

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"Ich kann mich nicht in ihn hineinversetzen", meinte Neuer zu Nübels etwaigen Beweggründen für den Transfer zu den Bayern: "Aber ich bin ein Spieler gewesen, der immer spielen wollte, immer die Nummer eins sein wollte." Neuer war 2011 selbst für 30 Millionen Euro von Schalke nach München gekommen, Nübel schlägt im kommenden Sommer nun den gleichen Weg ein. Allerdings kommt der 23-Jährige ablösefrei - und muss sich im Duell mit Neuer wohl auf einen harten Zweikampf einstellen.

Der Nationaltorhüter: "Ich bin Sportler und Profi und will immer spielen. Ich bin kein Statist, sondern Protagonist." Welche Rolle er einnehmen werde, entscheide jedoch der Trainer, betonte Neuer - und unterstrich, welch hohe Bedeutung diese Personalie für die Entscheidung über seinen weiteren Karriereweg habe. So dürfte Neuer ein Bekenntnis zu den Bayern über sein bisheriges Vertragsende 2021 wohl leichter fallen, wenn Hansi Flick auch in der kommenden Bundesliga-Saison auf der Bank sitzen würde.

Neuer wartet noch auf Bayern-Angebot

"Es für mich sehr wichtig, wie der Weg mit Hansi Flick weitergeht. Man sieht, wie viel Spaß wir im Training und in den Spielen haben. Die Kommunikation in der Mannschaft ist super", meinte der Routinier, der nach SPORTBUZZER-Informationen derzeit noch kein neues Vertragsangebot vorliegen hat. Allerdings wurde ihm von den Klubbossen deutliches Interesse an einer Zusammenarbeit über 2021 hinaus signalisiert. Neben der Trainerfrage ist für den Keeper dabei entscheidend, wie die künftige Mannschaft der Münchner aussehen wird und ob diese in der Lage ist, die Champions League zu gewinnen.

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Alexander Nübel, Kai Havertz und Joshua Zirkzee (v.l.) könnten im Bayern-Kader 2025 tragende Säulen sein. Der SPORTBUZZER stellt den möglichen FCB-Kader vor. ©
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Zu seiner möglichen Vertragsverlängerung sagte Neuer am Montag: "Bisher kam es nicht dazu, dass wir den Vertrag verlängert haben. Wobei ich keinen Zeitdruck habe. Die Faktoren, die mir wichtig sind, habe ich angedeutet." Die Verpflichtung Nübels sei für seine Entscheidung allerdings "unerheblich". Eine andere Sache dürfte Neuer hingegen beeinflussen. Am Montag hatte der Kicker berichtet, dass der Torhüter aufgrund einer Indiskretion verstimmt sei.

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Laut des Fachmagazin habe Neuer im Gespräch mit den Bayern-Verantwortlichen deutlich gemacht, dass er auch im Falle einer Verpflichtung des hochtalentierten Nübel künftig weiter alle Partien für die Münchener bestreiten wolle. Eine "Arbeitsteilung" mit dem Zugang - nach einem Bericht der Sport Bild soll Sportdirektor Hasan Salihamidzic von Neuer verlangt haben, Nübel pro Saison 15 Spiele zu überlassen - sei demnach für den Weltmeister von 2014 nicht in Frage gekommen. Dass diese vertraulichen Gesprächsinhalte an die Öffentlichkeit drangen, habe Neuer laut Kicker irritiert. Neuer dazu am Montag: "Bei mir kommt nichts raus. Und alle anderen sollen machen, was sie wollen."

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