09. Oktober 2021 / 23:22 Uhr

DFB-Kapitän Manuel Neuer: "Wir wollen Weltmeister werden" - Hansi Flick weiß, "wie es funktioniert"

DFB-Kapitän Manuel Neuer: "Wir wollen Weltmeister werden" - Hansi Flick weiß, "wie es funktioniert"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
DFB-Kapitän Manuel Neuer blickt selbstbewusst auf die WM in Katar.
DFB-Kapitän Manuel Neuer blickt selbstbewusst auf die WM in Katar. © IMAGO/Sven Simon
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Manuel Neuer ist fest davon überzeugt, dass die deutsche Nationalmannschaft bei der WM in Katar eine Chance auf den Titel hat und gibt den Turniergewinn als Ziel aus. In einem Interview erklärt er, was ihn optimistisch macht und worauf es ankommen wird.

DFB-Kapitän Manuel Neuer hat für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Katar erneut den Gewinn des Titels als klares Ziel ausgegeben. "Erst mal müssen wir bedenken, dass auch andere Mannschaften das Ziel haben. Aber der WM-Titel ist realistisch. Wir haben eine Chance", erklärte der Torhüter des FC Bayern in einem Interview mit der Bild am Sonntag: "Es geht für uns darum, uns so vorzubereiten, dass wir um den Titel mitspielen können. Wir wollen Weltmeister werden. Das ist das Ziel unserer Mannschaft. Wir haben bereits gute Leistungen gezeigt. Aber wir müssen nun wirklich jedes Spiel ernst nehmen."

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Den neuen Bundestrainer Hansi Flick, mit dem Neuer bereits bei Bayern Titel an Titel reihte und der als Assistent von Joachim Löw auch am WM-Triumph 2014 beteiligt war, sieht der Keeper bei den ambitionierten Plänen als eine Art Wegbereiter an. Auf die Frage, ob der Coach "ein Weltmeister-Trainer" sei, erwiderte Neuer: "Auf jeden Fall. Er weiß von 2014, wie es funktioniert – da stand er mit Jogi Löw an der Seite. Gemeinsam können wir das schaffen."

Um das große Ziel tatsächlich zu erreichen, muss die deutsche Nationalmannschaft jedoch zunächst einmal die Qualifikation erfolgreich bewältigen. Nach dem 2:1 am vergangenen Freitag gegen Rumänien, wo Neuer verletzt fehlte, geht es am Montag in Skopje nun gegen Nordmazedonien. Theoretisch könnte bereits dann das Ticket nach Katar gelöst werden. Dass das Turnier im kommenden Jahr im Winter und ohne lange Vorbereitung stattfinden wird, betrachtet Neuer mit gemischten Gefühlen.

"Es ist mir bewusst, dass wir vor dem Turnier wenig Zeit zusammen haben werden. Die Länge unserer Vorbereitung hängt davon ab, wie die Bundesliga, die anderen Ligen und die UEFA den Spielplan macht. Dann ist die Frage, wie die Lehrgänge im September und Oktober stattfinden werden. Ob man das anders gestalten kann", meinte der 35-Jährige: "Es wird komisch – keine Frage, denn ein Turnier in den Winter-Monaten kennen wir noch nicht."