03. Januar 2019 / 15:55 Uhr

Marc Lüdke kehrt zum BSC Preußen 07 zurück

Marc Lüdke kehrt zum BSC Preußen 07 zurück

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Marc Lüdke (r.) trug schon beim John-Cup des Ludwigsfelder FC das Trikot des BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow.
Marc Lüdke (r.) trug schon beim John-Cup des Ludwigsfelder FC das Trikot des BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow. © Kevin Päplow
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Brandenburgliga: Offensivakteur verstärkt Blankenfelde-Mahlow für die Rückrunde.

„Ich hatte in Wernsdorf eine richtig tolle Zeit. Die Jungs dort werden immer einen großen Platz in meinem Herzen haben. Auch vom Umfeld war meine Zeit dort die beste, die ich bisher in meiner Fußballkarriere erleben durfte “, sagt Marc Lüdke, der den Fußball-Landesligisten SV Frankonia nach 18 Monaten wieder verlassen hat, um in der zweiten Saisonhälfte das Trikot von seinem ehemaligen Verein BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow zu tragen, von dem er vor der Spielzeit 2017/2018 zum SV Frankonia Wernsdorf gewechselt war. Beim Team vom Triftweg spielte er zuvor zwei Jahre bei den A-Junioren und anschließend noch zwei weitere Spielzeiten im damaligen Männer-Landesligateam der Preußen.

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„Mein fast kompletter Freundeskreis spielt beim BSC"

„Frankonia habe ich nur aus Zeitproblemen verlassen. Ich wohne in Berlin-Lichtenrade und habe als Einzelhandelskaufmann oftmals erst um 18 Uhr Feierabend. Dadurch hatte ich bereits im letzten halben Jahr viele Trainingseinheiten in Wernsdorf verpasst“, erzählt der 23-Jährige, der in der Vorbereitung richtig Gas geben will, um sich einen Stammplatz im Brandenburgliga-Team der Preußen zu erkämpfen. „Mein fast kompletter Freundeskreis spielt beim BSC. Bei mir in der direkten Umgebung wohnen zehn Spieler, die ich alle kenne. Dadurch freue ich mich, wieder nach Blankenfelde zurückzukehren“, berichtet Lüdke.

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„Meine Qualitäten liegen im offensiven Bereich. Ich traue mir schon zu, mit meiner Übersicht das Team zu führen“, sagt der BSC-Rückkehrer weiter, der dort auch an seinen Schwächen arbeiten möchte.

Mirko Schult (BSC Preußen): „Das war ein Freundschaftsturnier, deshalb war es für mich kein Problem, Marc dort mitspielen zu lassen"

„Ich habe während des Spiels noch viel zu viel mit dem Schiedsrichter und dem Gegner zu tun. Dieses Manko will ich bei den Preußen unbedingt abstellen, um mithelfen zu können, dass mein neues Team den Klassenerhalt im ersten Brandenburgliga-Jahr des Vereins schafft“, kündigt der Mittelfeldspieler an. Bereits beim John-Cup einen Tag vor Heiligabend trug er beim Budenzauber des Ludwigsfelder FC das Trikot seines neuen Vereins. Dieser Einsatz war mit BSC-Coach Mirko Schult im Vorfeld jedoch abgesprochen gewesen: „Das war eine Freundschaftsturnier, deshalb war es für mich kein Problem, Marc dort mitspielen zu lassen. Er hatte einfach Bock, in der Halle zu kicken. Auch mein Sohn war dabei, der auch nicht mehr beim BSC spielt. Bei einer Hallenmeisterschaft hätte Marc aber nicht mitmachen dürfen.“

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Von seinem Neuzugang verspricht sich der Preußen-Trainer jedoch sehr viel. „Ich habe den Weg von Marc bei seiner Zeit in Wernsdorf ganz genau verfolgt. Die 18 Monate bei Frankonia haben ihm ganz gut getan, denn er hat sich dort richtig weiterentwickelt. Es war ja dort ein Stammspieler, der aber auch unserem Verein immer noch sehr eng verbunden war“, so Schult, „Marc soll uns jetzt helfen, den Klassenerhalt zu realisieren. Er ist ja variabel einsetzbar, aber ich denke, ihm wird eine etwas offensivere Rolle zukommen.“

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