23. Februar 2017 / 09:30 Uhr

Marc Wachs zurück im Dynamo-Mannschaftstraining

Marc Wachs zurück im Dynamo-Mannschaftstraining

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
Marc Wachs im ersten Mannschaftstraining nach seiner Schussverletzung
Große Freude bei Marc Wachs und der SG Dynamo Dresden: Der Profi konnte nach seiner Schussverletzung wieder mit der Mannschaft trainieren. © Imago
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Nach seiner Schussverletzung stand der Kicker am Mittwoch erstmals wieder mit dem Team auf dem Rasen.

Dresden. Am Mittwoch war es endlich so weit: Dynamo Dresdens Linksverteidiger Marc Wachs trainierte erstmals nach seiner schweren Schussverletzung, die er kurz vor Weihnachten bei einem Gewaltverbrechen in Wiesbaden erlitten hatte, wieder mit dem Profiteam der Schwarz-Gelben. Die Schützlinge von Chefcoach Uwe Neuhaus absolvierten am Vormittag eine Einheit auf Rasenplatz 11 im Ostragehege, bei der trotz schwieriger Bodenverhältnisse die Ballarbeit im Vordergrund stand. Pässe, Torabschlüsse und Spielformen standen beim Fußball-Zweitligisten auf dem Plan.

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Eine zweite Trainingseinheit am Nachmittag fand dann ohne Marc Wachs statt, der unter Anleitung von Physiotherapeut und Fitnesstrainer Tobias Lange eine individuelles, regeneratives Programm absolvierte. Der 21-Jährige soll in den kommenden Wochen weiter ans Mannschaftstraining herangeführt werden. Teils soll er daran teilnehmen, ergänzend aber auch weiterhin individuell trainieren, um die Belastung gezielt zu steigern, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung des Vereins.

Fotogalerie: Marc Wachs ist zurück im Mannschaftstraining

Erste Trainingseinheit von Marc Wachs mit der Mannschaft (@ Imago) 5 Zur Galerie
Erste Trainingseinheit von Marc Wachs mit der Mannschaft (@ Imago) 5 © Imago

Wachs war am 20. Dezember bei einem Raubüberfall in einem Kiosk in Wiesbaden von einem mittlerweile gefassten 25-Jährigen angeschossen worden und musste notoperiert werden. Die Kugel hatte ihn nahe der Halsschlagader und der Wirbelsäule getroffen. Seine Tante, der der Kiosk gehörte, starb. Sein Onkel wurde ebenfalls schwer verletzt. Vor zehn Tagen war Marc Wachs nach Dresden zurückgekehrt.

Nicht beim Training dabei waren der an einer Kapselverletzung in der Schulter laborierende Verteidiger Florian Ballas sowie Akaki Gogia, der nach einem Einriss des vorderen Syndesmosebandes und dem Riss des Seitenbandes im rechten Sprunggelenk ein eigenes Aufbautraining absolviert. Als Vorsichtsmaßnahme setzte bei der nachmittäglichen Einheit zudem Niklas Hauptmann aus.

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