11. Januar 2019 / 16:56 Uhr

Marcel Appiah - lieber 2. Liga USA als zum VfB Lübeck

Marcel Appiah - lieber 2. Liga USA als zum VfB Lübeck

Jürgen Rönnau
Marcel Appiah beim Training an der Lohmühle im Dezember.
Marcel Appiah beim Training an der Lohmühle im Dezember. © 54°/Koenig
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Landerls Wunschspieler geht nach Alabama – Tom Scheffel aus Chemnitz wird auf der Lohmühle getestet

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Am Montag um 16 Uhr trifft sich der VfB Lübeck zum ersten Training im neuen Jahr – aber einer, den Trainer Rolf Landerl dann gern dabei gehabt hätte, wird fehlen: Marcel Appiah, Wunschkandidat für die Innenverteidigung, kommt nicht zum VfB. Den 30-Jährige zieht es in die USA, er schließt sich Zweitligist Birmingham Legion FC (Alabama) an.

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Appiah, zuletzt beim VfL Osnabrück aktiv, seit Sommer aber arbeitslos, hatte im Probetraining einen starken Eindruck hinterlassen, Landerl hätte ihn sofort genommen. Aber dann ging’s ans Eingemachte. Die finanziellen Vorstellungen des Spielers und des VfB lagen weit auseinander, man vertagte sich immer wieder. Bis der VfB die Sache beendete, dem Defensivmann absagte. Der will sein Glück nun in den USA versuchen. Im März beginnt dort die Zweitligasaison, Legion FC ist dort Neuling, hat für die Saison 2019 eine Lizenz bekommen – startet quasi bei Null.

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Noah Plume (rechts) kehrt zum TSV Havelse zurück. Zur Galerie
Noah Plume (rechts) kehrt zum TSV Havelse zurück. ©
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Der VfB möchte seine dünn besetzte Hintermannschaft aber weiter gern verstärken – jedoch nicht um jeden Preis. „Wir stehen nicht unter Zugzwang“, sagt Sportdirektor Stefan Schnoor. Und so sichtet man „sinnvolle, machbare“ Kandidaten. Zur Probe wird ab Wochenanfang zunächst Tom Scheffel auf der Lohmühle vorspielen. Der 24-Jährige Innenverteidiger, den 2016 zwei Kreuzbandrisse ausbremsten, hat 65 Drittligaspiele für den Chemnitzer FC bestritten und ist seit Sommer vereinslos. Außerdem hat der VfB Spieler im Blick, deren Klubs finanziell vor dem Aus stehen. Viktoria Berlin zum Beispiel oder den Wuppertaler SV. Hier könnte Tjorben Uphoff (24) ein Kandidat sein.

Tom Scheffel (l.) mit dem Chemnitzer FC im Kieler Holstein-Stadion.
Tom Scheffel (l.) mit dem Chemnitzer FC im Kieler Holstein-Stadion. © objectivo / Timo Stark

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