02. Dezember 2019 / 21:04 Uhr

Marcel Bär macht den Unterschied: Eintracht Braunschweig gewinnt gegen Zwickau

Marcel Bär macht den Unterschied: Eintracht Braunschweig gewinnt gegen Zwickau

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Braunschweigs Marcel Bär (Mitte) bejubelt seinen Treffer zum 1:0 mit Martin Kobylanski (links) und Mike Feigenspan.
Braunschweigs Marcel Bär (Mitte) bejubelt seinen Treffer zum 1:0 mit Martin Kobylanski (links) und Mike Feigenspan. © imago images/Jan Huebner
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Bärenstark! Eintracht Braunschweig gewinnt sein Heimspiel gegen den FSV Zwickau mit 3:1 (2:0). Überragender Mann in dieser Partie der 3. Liga war Marcel Bär. Der Offensivmann traf einmal selbst und bereitete den Treffer zum 2:0-Halbzeitstand vor.

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Das war ein echtes Statement: Mit 3:1 (2:0) besiegte Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig am Montagabend den FSV Zwickau. Dadurch kletterten die Blau-Gelben in der Tabelle auf dem dritten Platz und haben nur drei Zähler Rückstand auf Spitzenreiter MSV Duisburg.

"Ich wollte eigentlich aufs Tor schießen"

Schon in der Anfangsphase zeigten die Gastgeber, wer Herr im Haus ist. Nick Proschwitz hatte früh die Mega-Chance zur Führung (4.), dazu kamen Gelegenheiten von Marcel Bär (direkt davor), Niko Kijewski (6.) und Martin Kobylanski (7.).

Von daher war die anschließende Führung absolut verdient – und zudem schön herausgespielt. Rechtsflanke Nick Proschwitz, Kopfball Bär – Tor (27.). Nur zwei Minuten später schob Kobylanski im Anschluss an ein erfolgreiches Pressing den Ball zum 2:0 über die Linie, der Pass kam von Bär, der hinterher aber schmunzelnd verriet: „Ich wollte eigentlich aufs Tor schießen...“

Löwen in Noten: Das ist die Einzelkritik zum Heimspiel von Eintracht Braunschweig gegen den FSV Zwickau

<b>Jasmin Fejzic:</b> Bekam lange Zeit fast nichts auf seinen Kasten. Starke Paraden bei den dicken Chancen von Wegkamp (72., 87.) und Handke (90.+2). Note: 1,5. Zur Galerie
Jasmin Fejzic: Bekam lange Zeit fast nichts auf seinen Kasten. Starke Paraden bei den dicken Chancen von Wegkamp (72., 87.) und Handke (90.+2). Note: 1,5. ©
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Becker erhöht auf 3:0

Die in den vergangenen Monaten daheim so oft gehemmt wirkenden Braunschweiger spielten lange Zeit absolut souverän und hätten durch Kevin Goden schon kurz nach der Pause 3:0 führen müssen. Doch der Ersatz von Benjamin Kessel setzte einen Kopfball aufs leere Tor daneben (49.).

Besser machte es Robin Becker, der den Ball nach einem schlecht verteidigten Freistoß über die Linie drückte (56.). Jedoch patzte Becker, als er bei einem schnellen Zwickauer Angriff Ronny König aus den Augen verlor – nur noch 3:1 (67.).

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Fejzic war der Retter in der Not

Danach schwächelte Braunschweig eigenartigerweise, überließ Zwickau fortan weitgehend das Spiel. Und die meisten Konterversuche scheiterten schon im Ansatz. Die Blau-Gelben ließen sogar noch drei richtig dicke Chancen von Gerrit Wegkamp (72., 87.) und Christopher Handke (90.+2) zu. Doch Torwart Jasmin Fejzic war der große Retter in der Not: Er parierte alle drei Schüsse, sodass es letztlich nicht mehr eng wurde.

Es war eine Steigerung gegenüber dem Chemnitz-Spiel, wenngleich die letzte halbe Stunde als andere als souverän war. Trainer Marco Antwerpen: „Wir haben uns einfach zu weit nach hinten fallen lassen.“ Unterm Strich steht der zweite Sieg im zweiten Spiel unter dem neuen Coach. Läuft bei der Eintracht wieder.

Eintracht: Fejzic – Goden, Becker, Burmeister, Kijewski – Nehrig, Wiebe – Bär (82. Pfitzner), Kobylanski (73. Y. Otto), Feigenspan (67. Putaro).

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