09. März 2020 / 14:36 Uhr

Marcello Meyer machte den Unterschied

Marcello Meyer machte den Unterschied

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Eutins Christian Sankowski (li.) wirft sich in die Beine von Marcello Meyer (rechts), doch der Lübecker war nicht zu stoppen und erzielte beide Phönix-Tore.
Eutins Christian Sankowski (li.) wirft sich in die Beine von Marcello Meyer (rechts), doch der Lübecker war nicht zu stoppen und erzielte beide Phönix-Tore. © Jan-Phillip Wottge
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Der 1. FC Phönix Lübeck ist jetzt spitze. Durch den 2:0-Auswärtssieg bei Eutin 08 schoben sich die Adlerträger am spielfreien SV Todesfelde vorbei. Ordentlich krachen ließ es der TSV Bordesholm. Die Sörensen-Elf schickte den SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit einer 7:0-Packung auf die Heimreise. Immerhin einen Punkt ergatterte der PSV Neumünster mit dem 2:2 beim Oldenburger SV.

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Eutin 08 – 1. FC Phönix Lübeck 0:2

„Die individuelle Klasse eines Marcello Meyer hat letztlich das Spiel entschieden. Ich kann meinem Team eigentlich keinen Vorwurf machen“, konstatierte 08-Coach Dennis Jaacks nach der Niederlage gegen den neuen Spitzenreiter der Fünften Liga. Die ambitionierten Gäste begannen dominant und setzten den ersten Warnschuss durch Meyer, der per Drop-Kick aus knapp 20 Metern das Lattenkreuz erzittern ließ. Drei Minuten später war das Visier ganz scharf gestellt: Meyers Kracher wurde vom Rücken des Eutiners Paul Meins unhaltbar ins eigene Tor abgefäscht (14.). Meyers zweiter Streich folgte sogleich. Nach Foul von Moritz Achtenberg an Lübecks Conor Gnerlich entschied Schiedsrichter Malte Gerhardt auf Strafstoß, den Meyer sicher verwandelte (18.). Fortan verwaltete Phönix nur noch die 2:0-Führung, während Eutin mehr Spielkontrolle bekam. Doch lediglich Joker Thies Borchardt sorgte für einen Gefahrenmoment in der Phönix-Box (47.).

Oldenburger SV – PSV Neumünster 2:2

„Wir kommen zweimal nach Rückständen zurück, dann muss man auch mal mit einem Punkt zufrieden sein“, sagte PSV-Coach Sven Boy. Der PSV machte zu Beginn einen hellwachen Eindruck, setzte Oldenburg früh unter Druck, musste schließlich aber die bittere Pille des Rückstandes schlucken. OSV-Torjäger Frederik Kaps lief nach einer Kopfballverlängerung auf Keeper Philipp Reinhold zu und markierte das 1:0 (10.). Doch die Polizisten zeigten Nehmerqualitäten, verlagerten das Spiel in die Breite. Nach einer Knutzen-Flanke wehrte OSV-Torwart Felix Prokoph einen Barck-Kopfball genau vor die Füße von Marvin Kehl ab, der zum 1:1 traf (27.). Pascale Janner brachte die Gastgeber erneut in Führung (44.). Kaps verpasste frei vor Reinhold das 3:1 (52.). Auf der Gegenseite schoss Barck an den Innenpfosten (56.), ehe Barendt nach Knutzen-Flanke zum 2:2 (62.) einnetzte.

Bilder von der Verbandsliga-Partie zwischen dem FC Kilia Kiel und dem ASV Dersau am 07.03.2020.

Der Kilia-Platz vor dem Spiel gegen Dersau. Zur Galerie
Der Kilia-Platz vor dem Spiel gegen Dersau. ©
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TSV Bordesholm – Risum-Lindholm 7:0

Im Vergleich zur Vorwoche nutzten die dominanten Bordesholmer diesmal ihre Torchancen gegen einen überforderten Gegner konsequent aus. „Von hinten bis vorne eine sehr ansehnliche Leistung“, lobte TSV-Coach Björn Sörensen sein Team und hob besonders „extrem druckvolle erste 30 Minuten“ hervor. In denen knickten die Gäste aus Nordfriesland vorentscheidend ein. Der überragende Malte Petersen eröffnete den Torreigen (14.), Mika Jöhnck (22.) und Malte Lucht (23.) sorgten mit einem Doppelschlag für die beruhigende 3:0-Pausenführung. „Ein Riesenkompliment, dass wir nach der Halbzeit konzentriert weitergemacht haben“, resümierte Sörensen. Sein Frisia-Trainerkollege Bernd Ingwersen verzweifelte („Das kann doch nicht wahr sein“), als die Platzherren mit einem weiteren Doppelschlag durch Lucht (51.) und Petersen (52.) auf 5:0 erhöht hatten. Wiederum Lucht (62.) und der eingewechselte Stian-Petter Waschko (78.) machten das Debakel für Frisia perfekt.

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