10. Mai 2022 / 12:12 Uhr

"Überrascht" von Klose-Gerüchten: Marco Antwerpen reagiert auf Trainer-Wirbel in Kaiserslautern

"Überrascht" von Klose-Gerüchten: Marco Antwerpen reagiert auf Trainer-Wirbel in Kaiserslautern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marco Antwerpen ist als Trainer des 1. FC Kaiserslautern aktiv.
Marco Antwerpen ist als Trainer des 1. FC Kaiserslautern aktiv. © Getty Images (Montage)
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Darf Marco Antwerpen als Chef-Coach beim 1. FC Kaiserslautern bleiben oder wählt der Klub eine andere Lösung für die Relegation? Nach dem Wirbel um den Trainer-Posten beim Drittligisten meldet sich Antwerpen zu Wort.

Cheftrainer Marco Antwerpen erwartet, dass er Trainer des 1. FC Kaiserslautern bleibt und den Drittligisten in der Relegation betreut. "Davon gehe ich aus", sagte der 50-Jährige am Dienstag der Rheinpfalz. Die Pfälzer hatten nach zuletzt drei Niederlagen einen direkten Aufstiegsplatz in der 2. Liga verspielt und Spekulationen über eine mögliche Ablösung vor den Relegationsspielen gegen Dynamo Dresden (20. und 24. Mai) ausgelöst. Der Klub selbst hat dazu bisher keine Stellungnahme abgegeben.

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Von der Entwicklung und den aufkommenden Gerüchten seit dem 0:2 bei Viktoria Köln zeigte sich Antwerpen "natürlich überrascht, wir haben die beste Drittliga-Saison des FCK gespielt", zitiert ihn die Zeitung. "Dass wir damit Erwartungen geweckt und diese in den vergangenen drei Spielen nicht erfüllt haben, dem stellen wir uns."

Antwerpen betonte zudem, mit Geschäftsführer Thomas Hengen ein "professionelles Verhältnis" zu haben. Zuletzt hätten sie am Montagmorgen "ein gutes Gespräch geführt". Außerdem habe er bei keinem anderen Verein einen Vertrag unterzeichnet: "Das würde ich niemals machen." Vielmehr habe er in Kaiserslautern Gesprächsbereitschaft über das Saisonende hinaus signalisiert, auch für die 3. Liga.

"Stand jetzt", sagte Antwerpen, werde er am Mittwoch ab 10.30 Uhr das Training leiten. Mit Blick auf die Relegationspartien gegen Dresden käme diese Unruhe zur Unzeit: "Das Wichtigste ist, dass man die Mannschaft nun in Ruhe auf diese beiden Spiele vorbereitet."