20. Mai 2022 / 17:31 Uhr

Vizemeisterschaft, aber frühes Europa-Aus: So enttäuschend verlief die BVB-Saison unter Ex-Trainer Marco Rose

Vizemeisterschaft, aber frühes Europa-Aus: So enttäuschend verlief die BVB-Saison unter Ex-Trainer Marco Rose

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ist nicht länger Trainer von Borussia Dortmund: Marco Rose. 
Ist nicht länger Trainer von Borussia Dortmund: Marco Rose.  © IMAGO/Revierfoto (Montage)
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Am Freitag gab Borussia Dortmund bekannt, dass der Verein und Trainer Marco Rose in Zukunft getrennte Wege gehen werden. Während der BVB in der Bundesliga die Vizemeisterschaft feierte, lief es in den anderen Wettbewerben eher dürftig. Der SPORTBUZZER blickt zurück. 

Nach nur einer Saison gehen Marco Rose und Borussia Dortmund schon wieder getrennte Wege. Der Revierklub teilte am Freitag mit, dass man sich nach einer "intensiven Saisonanalyse" für eine vorzeitige Beendigung der Zusammenarbeite entschieden habe. Der 45-Jährige hat den BVB zwar zur Vizemeisterschaft hinter Rekordmeister FC Bayern München geführt, musste in den anderen Wettbewerben aber frühzeitig die Segel streichen. Der SPORTBUZZER blickt auf seine Zeit in Dortmund zurück.

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Bundesliga

Der BVB spielte in der Bundesliga eine Saison mit Höhen und Tiefen, beendete die Spielzeit aber schließlich souverän auf Tabellenplatz zwei und schaffte die erneute Qualifikation für die Champions League. Den FC Bayern konnten sie allerdings in keiner Phase wirklich unter Druck setzen und hatten am Ende acht Punkte Rückstand auf den Rekordmeister. Positiv: Die Dortmunder schossen unter Marco Rose 85 Saisontore und stellten damit die zweitbeste Offensive der Bundesliga. Das Problem: Der BVB kassierte auch 52 Gegentore – so viele wie kein anderer Klub aus den Top Acht. Insgesamt fuhr der Revierklub 22 Siege ein, spielte nur dreimal Remis und kassierte neun Saison-Niederlagen.

Champions League

Das Abschneiden des BVB in der Königsklasse verlief enttäuschend. In einer Gruppe mit Ajax Amsterdam, Sporting Lissabon und Besiktas Istanbul schafften es die Dortmunder nicht, in die K.o.-Runde einzuziehen und belegten am Ende nur Platz drei. Während Ajax nach Belieben dominierte und alle sechs Partien gewann, duellierten sich die Westfalen und Sporting um Platz zwei. Das Entscheidungsspiel am 5. Spieltag verlor das Team von Trainer Marco Rose allerdings deutlich mit 1:3 und erlebte die erste große Enttäuschung der Saison, die in der Europa League ihre Fortsetzung fand ...

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Europa League

Als Tabellendritter in der Gruppenphase der Königsklasse verabschiedete sich der BVB noch nicht gänzlich aus dem internationalen Geschäft, sondern durfte auf direktem Wege in der K.o.-Runde der Europa League mitwirken. Dort setzte es allerdings den nächsten Tiefpunkt. Im Hinspiel des Sechzehntelfinals kassierten die Dortmundern eine peinliche 2:4-Heimniederlage gegen die Glasgow Rangers, die sich im Rückspiel (2:2) nicht mehr ausmerzen ließ. Somit verabschiedete man sich Ende Februar endgültig aus Europa.

DFB-Pokal

Auch im DFB-Pokal verkaufte sich Borussia Dortmund unter Wert und musste bereits im Achtelfinale die Segel streichen. Nach souveränen Siegen gegen Wehen Wiesbaden (3:0) in Runde eins und den FC Ingolstadt (2:0) in der 2. Runde verlor der Vizemeister am 18. Januar im Achtelfinale gegen den Zweitligisten FC St. Pauli (1:2) und erlebte eine weitere herbe Enttäuschung.