12. Juni 2019 / 09:36 Uhr

Zwei Spiele, 10:0 Tore - Interims-Bundestrainer Sorg: Deshalb ist Joachim Löw trotzdem unverzichtbar

Zwei Spiele, 10:0 Tore - Interims-Bundestrainer Sorg: Deshalb ist Joachim Löw trotzdem unverzichtbar

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Interims-Bundestrainer Marcus Sorg kann mit der Leistung der deutschen Mannschaft in den Qualifikationsspielen gegen Weißrussland und Estland hochzufrieden sein - freut sich aber auf die Rückkehr von Chefcoach Joachim Löw.
Interims-Bundestrainer Marcus Sorg kann mit der Leistung der deutschen Mannschaft in den Qualifikationsspielen gegen Weißrussland und Estland hochzufrieden sein - freut sich aber auf die Rückkehr von Chefcoach Joachim Löw. © dpa
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Das DFB-Team hat gegen Weißrussland und Estland seine Hausaufgaben gemacht - und in Abwesenheit von Bundestrainer Joachim Löw auch fußballerisch überzeugt. Interimstrainer Marcus Sorg erklärte nach dem 8:0 gegen Estland, warum der 59-Jährige trotzdem unverzichtbar ist.

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Die deutsche Nationalmannschaft hat eine sehr erfolgreiche Woche hinter sich. Nach dem 2:0 in Weißrussland gewann das Team von Interims-Bundestrainer Marcus Sorg auch das zweite Spiel - in Mainz gab es ein 8:0 gegen Estland. Toller Fußball, schöne Tore - und das alles ohne Joachim Löw. Der Bundestrainer fehlte, nachdem ihn ein Sportunfall außer Gefecht gesetzt hatte. Kann die Nationalmannschaft also in Zukunft auch ohne den Weltmeister-Trainer auskommen? Von Sorg gibt es dazu ein klares Nein.

„Er hat gefehlt, weil er derjenige ist, der voran geht", sagte der frühere Freiburg-Trainer, der seit März 2016 als Assistent Löws fungiert, nach dem Kantersieg gegen schwache Esten. "Deshalb sind wir alle froh, dass wir unsere Aufgabe erfüllt haben, er im September gesund übernehmen kann und wir ihm die bestmögliche Ausgangslage hinterlassen haben.“

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Sorg: "Ich bin schon erleichtert, weil ein gewisser Druck da war"

Eine gute Ausgangslage hat sich das DFB-Team tatsächlich erspielt - lässt sich mit Fug und Recht behaupten. Nebenbei überzeugten die Deutschen auch fußballerisch, spielte gegen zugegeben durchschnittliche Gegner wie aus einem Guss. Vor allem die Offensive um Leroy Sané, Serge Gnabry und Marco Reus begeisterte.

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Sorg darf an Löws Stelle erst einmal den Moment genießen. "Ich bin stolz, dass die Mannschaft nach dieser langen Saison noch mal so viel Begeisterung und Leidenschaft an den Tag gelegt hat", erklärte der 53-Jährige nach dem Scheibenschießen gegen die Balten. "Die Aufgabe war sechs Punkte einzufahren, das haben wir erfüllt - heute noch mal mit einem tollen Auftritt. Ich bin schon erleichtert, weil ein gewisser Druck da war, auch wenn die Gegner vom Papier her nicht so stark waren - aber das haben wir auch schon anders erlebt."

Er hätte gegen die Underdogs auch "zweimal ein 1:0" genommen, betonte Sorg. Wenn Löw im September wieder übernimmt, stehen größere Aufgaben an. Dann trifft die Nationalmannschaft binnen drei Tagen auf Verfolger Holland (6, September in Hamburg) und Spitzenreiter Nordirland (9. September in Belfast). Die Briten sind bisher die Überraschung der Gruppe, konnten alle vier Spiele gewinnen.

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