19. Oktober 2020 / 11:36 Uhr

Holland-Presse feiert Mario Götze: "PSV-Talente können viel von diesem Schnelldenker lernen"

Holland-Presse feiert Mario Götze: "PSV-Talente können viel von diesem Schnelldenker lernen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Traf bei seinem Debüt für die PSV Eindhoven: Mario Götze
Traf bei seinem Debüt für die PSV Eindhoven: Mario Götze © imago images/Pro Shots
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Mario Götze wird nach seinem guten Einstand bei der PSV Eindhoven von der niederländischen Presse gefeiert. Manche sehen in ihm schon einen Führungsspieler, der für wie gemacht für die Ehrendivision sei.

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Nach seinem guten Debüt für die PSV Eindhoven wird Mario Götze von der niederländischen Presse gefeiert und bereits in die Rolle eines Führungsspielers gehoben. "Die PSV-Talente können viel von Schnelldenker Mario Götze lernen", schrieb die Zeitung AD und bezeichnete den WM-Helden von 2014 als "klugen Spieler." Götze habe zwar "nicht mehr die Schnelligkeit wie mit 20 oder 21 Jahren (...), aber im Kopf ist er mit 28 immer noch top". Und weiter: "Es fiel auf, wie einfach das Spiel für jemanden ist, der die volle Ballkontrolle hat."

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De Telegraaf befand derweil, dass das Spiel in der niederländischen Ehrendivisionär wie gemacht für den 63-maligen Nationalspieler sei. "Götze bekommt schnell bestätigt: Die Eredivisie passt zu ihm", schrieb das Blatt. Voetbal International berichtete derweil von einem "Superstart" und ergänzte: "Götze brauchte weniger als zehn Minuten, um sich dem niederländischen Fußball vorzustellen."

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Tatsächlich hatte Götze bei seinem Debüt am Sonntag bei PEC Zwolle schon nach neun Minuten das 1:0 erzielt, als er einen verunglückten Rückpass abfing und eiskalt einnetzte. "Es war sehr wichtig, dass wir in der ersten Halbzeit getroffen haben und noch dazu so früh. Ich bin einfach froh, dass ich in dieser Hinsicht helfen konnte", sagte der 28-Jährige: "Für mich persönlich war es sehr gut, wieder auf dem Platz zu stehen, zu treffen, dem Team zu helfen - das ist großartig."

Auch Hertha BSC wollte Götze

Götze hatte kurz vor der Länderspielpause einen Zweijahresvertrag beim holländischen Spitzenklub unterschrieben und damit viele Fans wie Experten verblüfft - eigentlich war er mit einem Wechsel zum Bundesligisten Hertha BSC in Verbindung gebracht worden. Der Weltmeister, der in den vergangenen Jahren mit einer Stoffwechselerkrankung, Verletzungen und Formschwäche zu kämpfen hatte und unter BVB-Trainer Lucien Favre zuletzt nicht mehr gesetzt war, entschied sich jedoch für die PSV. Gute Gespräche mit dem neuen Eindhoven-Trainer Roger Schmidt gaben wohl letztlich den Ausschlag.

Götze will "noch mehr Einfluss auf das Spiel" nehmen

Schmidt nahm Götze gegen Zwolle nach 67 Minuten runter. Warum die Auswechslung? Das verriet Götze nach dem Spiel mit einem Schmunzeln. "Ich muss vorsichtig sein", sagte er und grinste. "Ich habe mit dem Team erst ungefähr zehn Mal trainiert. Deshalb war es gut, dass ich nicht das ganze Spiel gespielt habe. Wir haben in nächster Zukunft viele Spiele, deshalb war das zum Start erstmal ganz gut." Er müsse sich "sicherlich auch noch verbessern, um mehr Einfluss auf das Spiel zu nehmen", räumte Götze ein.