07. Oktober 2020 / 09:03 Uhr

Mario Götze erklärt Wechsel zur PSV Eindhoven: Diese Gespräche waren ausschlaggebend

Mario Götze erklärt Wechsel zur PSV Eindhoven: Diese Gespräche waren ausschlaggebend

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mario Götze steht jetzt bei PSV Eindhoven unter Vertrag.
Mario Götze steht jetzt bei PSV Eindhoven unter Vertrag. © Getty Images/Twitter @psveindhoven/Montage
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Mario Götze unterschrieb beim niederländischen Spitzenklub PSV Eindhoven einen Zweijahresvertrag. Dem Ex-Profi von Borussia Dortmund und dem FC Bayern sollen einige Anfragen vorgelegen haben. Nun erklärt der 28-Jährige, warum er sich für den Schritt nach Holland entschieden hat.

Mario Götze wechselt zum niederländischen Spitzenklub PSV Eindhoven. Der 28 Jahre alte Weltmeister von 2014 bekommt dort einen Zweijahresvertrag, wie der Klub am Dienstagabend auf seiner Homepage mitteilte. "Wir sind sehr stolz", sagte der Direktor Fußball, John de Jong. Götze könne offensiv auf jeder Position spielen und habe internationale Erfahrung. Doch warum entschied sich der frühere Spieler von Borussia Dortmund und dem FC Bayern für einen Wechsel ins Nachbarland?

Trainer des Tabellenzweiten der Eredivisie ist seit diesem Jahr Roger Schmidt, der in der Bundesliga Bayer Leverkusen und zuletzt Beijing Guoan in China betreut hatte. Gespräche zwischen Schmidt und Götze seien ausschlaggebend für den Wechsel gewesen, hieß es. "Ich hatte viele Angebote diesen Sommer, aber ich bin ein Gefühlsmensch und treffe meine eigenen Entscheidungen. Wir (Schmidt und Götze, Anm. d. Red.) hatten sehr nette Gespräche", wurde Götze zitiert. "Ich fühle mich bereit für eine ganz andere Herausforderung und bin zuversichtlich, dass dies ein sehr angenehmer Übergang für mich sein wird." Bei der PSV soll er laut Sport1 rund drei Millionen Euro verdienen.

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Der ehemalige Bayern- und BVB-Profi war seit Juli praktisch arbeitslos. Die Dortmunder hatten seinen Vertrag nicht verlängert, weil der 28-Jährige in den Planungen von BVB-Trainer Lucien Favre keine entscheidende Rolle mehr gespielt hat. Götze kam nur auf 15 Einsätze in der vergangenen Spielzeit, meist als Einwechselspieler. Kurz nach seiner Rückkehr zum BVB im Sommer 2016 hatte die Karriere bereits einen Abwärtsknick gemacht. Grund waren gesundheitliche Probleme. Wegen einer Stoffwechselerkrankung fehlte er den Dortmundern fast die komplette erste Jahreshälfte 2017.

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Kramer exklusiv: Spielstil passt zu Götze

Den Wechsel nach Eindhoven kann Götzes früherer DFB-Kollege Christoph Kramer verstehen. "Er wird es sich gut überlegt haben", sagte der Gladbach-Profi am Dienstagabend auf der SPORTBUZZER Network Light in der Strassenkicker Base in Köln. "Der Spielstil der holländischen Liga passt zu ihm. Roger Schmidt ist dort Trainer. Sie werden ein paar Mal miteinander geredet haben", erklärte der Gladbacher, der in der Saison 2015/16 in Leverkusen unter Schmidt aktiv war - was Götze nun auch bestätigte.

Während in diesem Sommer seine WM-Kollegen André Schürrle und Benedikt Höwedes ihre Karrieren überraschend früh beendeten, ließ Götze seine Zukunft offen. Neben einer Verpflichtung durch Hertha BSC war auch über eine Rückkehr zum FC Bayern spekuliert worden. Weitere angebliche Kandidaten waren AS Monaco, Bayer Leverkusen, der FC Valencia und der FC Sevilla.