16. August 2021 / 09:38 Uhr

Kickers Markkleeberg verliert gegen Niesky – Blau-Weiß Leipzig gewinnt in Marienberg

Kickers Markkleeberg verliert gegen Niesky – Blau-Weiß Leipzig gewinnt in Marienberg

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Kickers
Markkleebergs Mika Drutschmann (grün) im Duell mit Nieskys Luca Darius Pluta. © André Kempner
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Zum Saison-Auftakt in der Sachsenliga verloren die Kickers Markkleeberg zu Hause gegen Eintracht Niesky mit 3:4. Blau-Weiß Leipzig konnte dagegen bei Motor Marienberg mit 3:1 gewinnen.

Leipzig. Kickers-Trainer Christian Sund hatte zurecht gewarnt, der Auftaktgegner seiner Markkleeberger Sachsenliga-Kicker war nicht so schwach, wie das vorwöchige 1:7 von Eintracht Niesky in Pirna manchen glauben ließ. Sunds Elf unterlag den Niederschlesiern am Sonnabend 3:4. „Wir haben in der ersten Halbzeit recht nervös agiert“, hatte der Coach beobachtet. „Niesky spielte einfach, mit vielen hohen Bällen.“ Prompt stand es nach gut 20 Minuten 0:1. Doch Christian Blochwitz und Eric Berger drehten den Spieß binnen drei Minuten auf 2:1 für Kickers.

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Arsenijevic: "Sieg war verdient"

Rückenwind brachte das den Gastgebern jedoch nicht, Niesky glich noch vor der Pause per Foulelfmeter wieder aus. Beim 2:3 sahen die Kickers wie auch beim Konter zum 2:4 in der Defensive erneut nicht gut aus. Immerhin kamen sie durch Bergers zweites Tor noch auf 3:4 ran. „Nach so vielen Fehlern hatten wir wohl keinen Punkt verdient“, konstatierte Sund. Zwar hatte sein Team in der phasenweise „dahinplätschernden“ (O-Ton Sund) zweiten Halbzeit noch Torchancen, aber die Aktionen waren oft zu überhastet.

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Erfolgreicher starteten die SG Taucha (2:0 in Glauchau) und der FC Blau-Weiß Leipzig, dem die Erzgebirgsluft gut bekam, die Truppe von Trainer Olaf Kaplick gewann bei Motor Marienberg 3:1. Das war bemerkenswert, da wegen der Hochzeitsfeier von Kevin Prochaska dieser selbst sowie der verletzte Kapitän Ingo Steeb nebst weiteren Akteuren zum Auftakt fehlten.

„Ich denke, der Sieg war verdient“, urteilte Marko Arsenijevic, der gewohnt sicher die blau-weiße Abwehr organisierte und dessen Bruder Max das 1:0 für die Leipziger schoss. John Reiniger legte nach dem Seitenwechsel nach. Motor kam zwar nochmal heran, doch mit Moritz Mädes Tor in der Nachspielzeit war der Kuchen gegessen. Vermutlich auch der auf der Hochzeit, wo Bräutigam, Braut und Co. das Ergebnis aus Marienberg hocherfreut vernahmen.