09. Oktober 2020 / 10:50 Uhr

Wunschspieler Grujic begründet Absage: Bei Werder Bremen "keine Perspektive gesehen"

Wunschspieler Grujic begründet Absage: Bei Werder Bremen "keine Perspektive gesehen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marko Grujic hat Werder Bremen abgesagt. Der Serbe wechselte lieber zum FC Porto.
Marko Grujic hat Werder Bremen abgesagt. Der Serbe wechselte lieber zum FC Porto. © imago images/Metodi Popow
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Werder Bremen bemühte sich sehr um ihn - doch der frühere Hertha-Profi Marko Grujic entschied sich für einen Wechsel zum portugiesischen Spitzenklub FC Porto. Nun begründete der 24-Jährige seine Entscheidung.

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Am letzten Transfer-Tag hat sich Werder Bremen intensiv um ihn bemüht - doch Marko Grujic sagte den Norddeutschen ab, wechselte stattdessen auf Leihbasis vom FC Liverpool zum FC Porto. Über die Gründe für den Schritt nach Portugal - und die zeitgleiche Absage an den SVW - sprach der Mittelfeldspieler mit der serbischen Tageszeitung Alo. Der 24-Jährige hatte bei den Bremern offenbar kein gutes Gefühl.

Ein Transfer nach Bremen, die Grujic ebenfalls vom englischen Meister ausleihen wollten, sei nicht zuletzt, weil "deren Trainer Kohfeldt ein guter Freund von Klopp ist, (...) lange Zeit eine Geschichte" gewesen, sagte der Serbe, der einräumte: "Aber ich habe dort keine Perspektive gesehen." Der frühere Herthaner wollte offenbar nicht gegen den Abstieg spielen - bei Werder aktuell das wahrscheinlichste Szenario, besonders nach dem Abgang von Mittelfeldlenker Davy Klaassen, den es wieder zu Ajax Amsterdam zog.

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Grujic entschied sich also für Porto. Er wollte "zu einem stabilen Klub mit Ambitionen, der Champions League spielt", resümierte Grujic. Dies sei in Porto der Fall. Die Portugiesen spielen in der Königsklasse in einer Gruppe mit Manchester City, Olympiakos Piräus und Olympique Marseille und dürften realistische Chancen auf den Einzug in die K.o.-Runde haben. Er sei "überzeugt, dass dies die richtige Wahl ist", sagte Grujic mit Blick auf seinen neuen Arbeitgeber.

Auch die PSV Eindhoven, die sich im Mittelfeld letztlich mit Adrian Fein vom FC Bayern und dem vereinslosen Weltmeister Mario Götze verstärkte, und Borussia Mönchengladbach waren im abgeschlossenen Transferfenster an Grujic interessiert. Bei den Gladbachern herrschte allerdings grundsätzlich keine Handlungsnotwendigkeit, weil Manager Max Eberl den Borussen-Kader zusammenhalten konnte.