11. November 2021 / 08:39 Uhr

Markranstädt empfängt Lok-Besieger Bautzen – Liebertwolkwitz vor Highlight gegen CFC

Markranstädt empfängt Lok-Besieger Bautzen – Liebertwolkwitz vor Highlight gegen CFC

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Kapitän Tom Hagemann (FSV Budissa Bautzen) erzielt das entscheidende 2:0. Torwart Jannes Tasche von Lok Leipzig hat keine Abwehrchance.
Budissa Bautzen sorgte im Sachsenpokal für eine große Überraschung. Nun bekommt es der SSV Markranstädt mit dem Lok-Bezwinger zu tun. © Florian Richter
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Die nächste Runde im Sachsenpokal steht an. Am Freitagabend empfängt der SSV Markranstädt unter Flutlicht Budissa Bautzen. Interessant wird auch die Partie zwischen Kickers Markkleeberg und dem Bornaer SV. Ziemlich klar dagegen sollten die Verhältnisse beim Heimspiel des SV Liebertwolkwitz gegen den Chemnitzer FC sein.

Leipzig. Zwar schwebt über allem in neuer Heftigkeit der „Corona-Fluch“, dennoch freuen sich Markranstädts Sachsenliga-Fußballer auf die Aufgabe am Freitagabend, mit der das Sachsenpokal-Achtelfinale eingeläutet wird. Um 19 Uhr empfangen sie Oberligist Budissa Bautzen zum Flutlichtmatch. Der SSV tritt mit der Empfehlung an, Regionalligist FC Eilenburg eliminiert zu haben, Budissa gelang das Gleiche mit dem 1. FC Lok. Beide Teams befinden sich auch in den Punktspielen in guten Serien.

Borna hat sich warmgeschossen

„Deshalb ist das psychologisch eine andere Situation als vor dem Spiel gegen die Eilenburger, die da nochtief in der Krise steckten“ analysiert SSV-Coach Olaf Brosius, der übrigens jüngst im Landkreis Leipzig bei der Umfrage nach dem Trainer des Jahres auf den respektablen dritten Platz gewählt worden ist. „Bautzen ist gut drauf, wir auch“, weiß Brosius. Personell habe er auch keine Sorgen. „Außerdem liegen uns solche Aufgaben, die Mannschaft beißt sich da rein. Wir werden sehen, ob das reicht.“

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Aus Leipziger Sicht ebenfalls interessant sind drei weitere Partien: Regionalligist Chemie Leipzig dürfte am Sonnabend daheim keine Probleme mit Landesklassist Dresdner SC haben. Das könnte für Sachsenligist Kickers Markkleeberg beim nur eine Klasse tiefer spielenden Bornaer SV zur gleichen Zeit schon anders sein, zumal die Kickers am vergangenen Wochenende wegen der unklaren Corona-regeln aussetzten. Die Bornaer brachten sich hingegen mit einem 6:0 über Eintracht Sermuth offenbar so richtig in Stimmung. Die Kickers haben auf ihrer „Pokal-Opferliste“ aber immerhin Regionalligist Auerbach.

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Ziemlich klar sind die Verhältnisse vor der Nachholpartie aus der 3. Runde, zu der Landesklasse-Vertreter SV Liebertwolkwitz am Sonnabend, 13 Uhr, den drei Ligen höher siedelnden Chemnitzer FC empfängt. „Für meine Jungs ist das ein Highlight“, weiß Coach Frank Watzka, der wegen eines lange geplanten Urlaubs aber selbst gar nicht dabei sein kann. Die Co-Trainer Thomas Rochol und Phillipp Marx werden die Regie haben. Für SVL-Spieler Max Katschner ist es ein extra tolles Match, er ist nämlich heißer CFC-Fan und freut sich natürlich wie bolle auf den Gast. Watzka gibt seinen Jungs noch dies mit auf den Weg: „Sie können sich am Favoriten beweisen und sollen dabei Spaß haben.“

Die Begegnungen:

Freitag, 19 Uhr:

SSV MarkranstädtBudissa Bautzen


Sonnabend, 13 Uhr:

Chemie LeipzigDresdner SC 1898

SV Panitzsch/Bdf. – Sieger Liebertwolkw./CFC

Bornaer SVKickers Markkleeberg

SC FreitalBischofswerdaer FV

Einheit KamenzFSV Zwickau

FSV OderwitzMotor Wilsdruff

Sonntag, 13 Uhr:

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Handwerk RabensteinFV 06 Laubegast

Nachholsp., 3. Runde, Sbd., 13 Uhr: SV LiebertwolkwitzChemnitzer FC