01. Juni 2021 / 13:09 Uhr

Transfers, Trainer, Philosophie: Neuer Frankfurt-Vorstand Krösche formuliert Ziele für die Eintracht

Transfers, Trainer, Philosophie: Neuer Frankfurt-Vorstand Krösche formuliert Ziele für die Eintracht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Markus Krösche hat seine Arbeit als Sportvorstand von Eintracht Frankfurt aufgenommen.
Markus Krösche hat seine Arbeit als Sportvorstand von Eintracht Frankfurt aufgenommen. © IMAGO/motivio (Montage)
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Die Ära von Fredi Bobic ist bei Eintracht Frankfurt zu Ende. Unter seinem Nachfolger Markus Krösche soll die SGE weiter wachsen. Am Dienstag wurde der neue Sportvorstand der SGE auf einer Pressekonferenz vorgestellt - und nannte erste konkrete Ansatzpunkte und Zielsetzungen für seine Arbeit.

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Eintracht Frankfurt will den unter Sportvorstand Fredi Bobic vollzogenen Aufwärtstrend auch unter dessen Nachfolger Markus Krösche fortsetzen. Das bekräftigte der von RB Leipzig geholte Ex-Profi am Dienstag auf einer Pressekonferenz anlässlich seiner Vorstellung. "In Frankfurt wurde toll gearbeitet in den vergangenen Jahren. Ich möchte den eingeschlagenen Weg fortführen, aber gleichzeitig auch meine eigenen Vorstellungen einbringen", sagte Krösche, der seine Arbeit bei der SGE nunmehr offiziell aufgenommen hat.

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Bei der SGE steht nach der abgeschlossenen Saison ein Neuanfang an. Neben Bobic, der am Dienstag seinerseits bei Hertha BSC vorgestellt worden war, musste mit Adi Hütter auch der bisherige Cheftrainer, der sich Borussia Mönchengladbach angeschlossen hat, ersetzt werden. Ihn beerbt Oliver Glasner, der vom VfL Wolfsburg kommt. Es war die erste personelle Weichenstellung, an der Krösche bei der Eintracht beteiligt war. Glasner sei "von Anfang an unser Top-Kandidat", gewesen, so der Ex-Leipziger. "Er hat super Arbeit in Wolfsburg geleistet und die Mannschaft aus dem Mittelfeld der Liga in die Champions League geführt. Wir sind froh, dass wir ihn verpflichten konnten."

Krösche über Transfers: Offensive Geschwindigkeit gefragt

Unter dem Österreicher starten die Frankfurter zur neuen Saison nicht wie erhofft in der Champions League, sondern lediglich in der Europa League, nachdem die Teilnahme am Europapokal im Endspurt verspielt worden war. Gravierende Veränderungen im Kader erwartet Krösche trotzdem nicht - obwohl die Zukunft von Leistungsträgern wie André Silva und Filip Kostic noch ungewiss ist. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Kader", so der 40-Jährige. "Es ist kein großer Umbruch geplant, es geht eher um punktuelle Verstärkungen." Konkrete Transfers stünden noch nicht unmittelbar bevor. "Inwiefern wir den Kader genau verstärken werden, wird sich noch zeigen. Aktuell liegt das Augenmerk auf Geschwindigkeit in der Offensive, um in dem Bereich etwas variabler zu sein." Er wolle die SGE insgesamt "weiterhin punktuell mit jungen Spielern verstärken" und nannte eine verbesserte Durchlässigkeit zwischen Nachwuchs und dem Profikader als eines seiner konkreten Ziele.



Generell sei ihm "nachhaltiger Erfolg" mit der SGE wichtig - und die Etablierung einer gewissen Spielphilosophie unabhängig von Cheftrainern. Krösche: "Meine Vorstellung ist, dass wir attraktiven, offensiven und variablen Fußball spielen." Zudem solle Frankfurt die bisherige "intensive und leidenschaftliche Spielweise noch mehr intensivieren", sagte er. Dies wird vor allem eine Aufgabe für Glasner sein, dessen Starttermin noch noch nicht fixiert ist. "Wir befinden uns noch in den Gesprächen, wann wir das Training wieder aufnehmen. Das sind Dinge, die in den kommenden Tagen mit Oliver Glasner besprochen werden." Der grobe Plan sehe erste Aktivitäten zum Ende des Monats vor. Die Bundesliga startet am 13. August in die neue Saison.