11. Juni 2019 / 21:08 Uhr

Markus Krug: Auf dem Platz bei SV Zöschen, im Ehrenamt weiter bei Lok Leipzig

Markus Krug: Auf dem Platz bei SV Zöschen, im Ehrenamt weiter bei Lok Leipzig

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
von Links: Uwe Scheiner (Geschäftsführer AMZ), Markus Krug, Thomas Löwe (Präsident Lok Leipzig), Maik Lorenz (Teammanager Zöschen).
von Links: Uwe Scheiner (Geschäftsführer AMZ), Markus Krug, Thomas Löwe (Präsident Lok Leipzig), Maik Lorenz (Teammanager Zöschen). © Katrin Sieler/MZ
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Nach seinem offiziellen und sehr emotionalen Karriere-Ende in Liga vier beim 1. FC Lok Leipzig hatte Markus Krug sehr viele Optionen. 

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Zöschen. „Ich hätte durchaus ganz aufhören können. Ich hatte aber auch viele Angebote und Gespräche mit Vereinen von der fünften Liga abwärts.“ Da der jahrelange Kapitän der Blau-Gelben aber noch eine ganze Zeit abtrainieren muss und nach wie vor Lust auf Fußball verspürt, führt ihn der Weg nun in die neunte Liga. Am Dienstag Abend wurde der 30-Jährige beim SV Zöschen in der Kreisoberliga des Saalekreises als Neuzugang präsentiert.

Mitten im Sportbuzzer-Gespräch musste der gebürtige Wolfener, der vor seinem Wechsel 2009 nach Probstheida beim Halleschen FC ausgebildet wurde, selbst erst einmal nachrechnen, in welcher Liga er nun gelandet ist. Für ihn sei die recht weit unten angesiedelte Spielklasse aus mehreren Gründen optimal: „Zum einen ermöglicht mir der Wechsel nach Zöschen jetzt wirklich mal mehr Zeit für die Familie zu haben.“ Vor allem Sohnemann Moritz hat nun viel mehr von Papa, im Zypern-Urlaub wird er in wenigen Wochen seinen ersten Geburtstag feiern. 13 Jahre ist Markus Krug bereits mit seiner Frau Sabine zusammen. „Da sie Lehrerin ist und ich in den Ferien immer Saisonvorbereitung hatte, kommen wir bislang auf gerade mal drei gemeinsame Urlaube.“ Auch da gilt es einiges aufzuholen.

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„Als Spieler in Zöschen wünsche ich ihm viel Spaß“

Der Wechsel sei auch ein Dank an Uwe Scheiner, der mit seinem Opel-Autohaus AMZ nicht nur den 1. FC Lok und Markus Krug, sondern eben auch den SV Zöschen unterstütze. Und letztlich ermöglicht es der überschaubare Trainingsaufwand bei dem Neuntligisten, dass Markus Krug ehrenamtlich für den 1. FC Lok in der Sponsorenpflege tätig sein wird. „Ich werde sicher nicht Klinken putzen, aber engen Kontakt zu den bestehenden Sponsoren suchen. Sie sollen nicht nur angesprochen werden, wenn der Verein mal wieder Geld braucht.“

Uwe Scheiner war ebenso wie Thomas Löwe bei Krugs Präsentation in Zöschen dabei. Der Lok-Präsident sagte dem SPORTBUZZER: „Ich freue mich riesig, dass Markus uns erhalten bleibt. Er hat unseren Verein in den letzten zehn Jahren als Spieler gelebt und wird seine Loksche jetzt an anderer Stelle ehrenamtlich unterstützen. Als Spieler in Zöschen wünsche ich ihm viel Spaß.“ Der langjährige Lok-Kapitän und der Regionalligist fiebern dem 6. September entgegen. Dass für sein Abschiedsspiel schon drei Monate vorher 1000 Karten verkauft sind, sei überwältigend. Markus Krug hofft, in der ersten Länderspielpause der Saison Legenden wie Heiko Scholz und Marco Rose im Plache-Stadion begrüßen zu können.

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