01. Dezember 2019 / 15:35 Uhr

Deutliche Mehrheit: Ex-Schiedsrichter Markus Merk in Aufsichtsrat vom 1. FC Kaiserslautern gewählt

Deutliche Mehrheit: Ex-Schiedsrichter Markus Merk in Aufsichtsrat vom 1. FC Kaiserslautern gewählt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Markus Merk ist neuer Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern.
Markus Merk ist neuer Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern. © imago images/Eibner
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Weltschiedsrichter Markus Merk ist neues Mitglied im Aufsichtsrat des angeschlagenen Drittligisten 1. FC Kaiserslautern. 1545 der 1747 stimmberechtigten Mitglieder wählten Merk.

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Mit einer deutlichen Mehrheit ist der dreimalige Weltschiedsrichter Markus Merk am Sonntag in den Aufsichtsrat von Drittligist 1. FC Kaiserslautern gewählt worden. 1747 stimmberechtigte Mitglieder kamen zu der mit Spannung erwarteten Mitgliederversammlung beim angeschlagenen Verein auf den Betzenberg.

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Bei der Nachwahl für die vier freien Plätze im Kontrollgremium blieb eine Überraschung aus. Der gebürtige Lauterer Merk (1545 Stimmen), der mit einem Team von fünf Personen kandidierte, ergatterte gemeinsam mit dem Finanzexperten Martin Weimer (1194), dem Wirtschaftsjuristen Jörg Wilhelm (1190) und dem früheren Vorsitzenden Rainer Keßler (1041) die vier verfügbaren Plätze. Das fünfte Mitglied des Teams, der ehemalige Lauterer Meisterspieler Martin Wagner (878), blieb zunächst außen vor.

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Markus Merk für Rede gefeiert: "Ich hätte es mir nie verziehen, es nicht wenigstens versucht zu haben"

Merk kündigte bereits an, Wagner nachträglich in den Rat zu berufen, wie es die Satzung ermöglicht. Dort trifft das Quintett künftig auf das letzte verbliebene Mitglied Fritz Fuchs. „Die Situation ist so prekär. Ich hätte es mir nie verziehen, es nicht wenigstens versucht zu haben, Verantwortung zu übernehmen“, sagte Merk zu Beginn seiner mit Standing Ovations gefeierten Rede.

Die neuen Kontrolleure stehen nun vor der Herkulesaufgabe, den viermaligen deutschen Meister aus der größten Krise der Vereinsgeschichte zu führen. Die ersten Maßnahmen kündigte Merk bereits an: Zu Wochenbeginn soll die finanzielle Situation intensiv beleuchtet werden, am Dienstag soll dann ein Geschäftsführer als Nachfolger für den scheidenden Finanzchef Michael Klatt präsentiert werden. „Unser größter Gegner ist die Zeit“, betonte Merk.

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