11. Februar 2019 / 11:30 Uhr

Reschke bestätigt: Weinzierl bleibt Trainer des VfB Stuttgart - zumindest für ein Spiel

Reschke bestätigt: Weinzierl bleibt Trainer des VfB Stuttgart - zumindest für ein Spiel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Markus Weinzierl muss beim VfB Stuttgart um seinen Job fürchten.
Markus Weinzierl muss beim VfB Stuttgart um seinen Job fürchten. © imago/Moritz Müller
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Keine Entlassung! Markus Weinzierl wird auch gegen RB Leipzig Trainer des VfB Stuttgart sein. Das bestätigte Sportvorstand Michael Reschke, der ein langfristiges Bekenntnis zum umstrittenen Coach aber vermied.

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Der stark unter Druck geratene Markus Weinzierl bleibt Trainer beim VfB Stuttgart. „Er wird gegen Leipzig auf der Bank sitzen - ohne Wenn und Aber“, sagte VfB-Sportvorstand Michael Reschke am Montag in Stuttgart. „Unser aller Aufgabe ist es, die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Wir dürfen uns jetzt nicht selbst zerfleischen.“ Nach der „heftigen und bitteren“ 0:3-Pleite bei Fortuna Düsseldorf am Sonntagabend hatte Reschke geschwiegen - und die Gerüchte über eine Trennung von Weinzierl angeheizt.

„Das war ein Rückschlag für uns alle“, sagte Reschke, der ein langfristiges Bekenntnis zum Trainer allerdings vermied. Als Tabellen-16. hat der VfB drei Punkte Rückstand auf den FC Augsburg, der den rettenden Rang 15 belegt. Aufgrund der sportlichen Krise und nur drei Siegen in 14 Partien unter Weinzierl wurde bereits über einen Nachfolger spekuliert. Markus Gisdol und Felix Magath gelten ebenso als mögliche neue Stuttgart-Trainer wie Jürgen Klinsmann.

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Statt die Trennung von Weinzierl bekanntzugeben, forderte Reschke am Montag aber einen „Schulterschluss“ im gesamten Klub und nahm die Mannschaft in die Pflicht. Wenige Meter entfernt leitete der Coach das Training der Reservisten, in dem auch der gegen Düsseldorf gesperrte frühere Nationalstürmer Mario Gomez und der ehemalige Bayern-Profi Holger Badstuber mitmischten. Intensiv sprach Weinzierl mit Torwart-Trainer Marco Langner, der trübe graue Himmel und der eisige Wind passten zur Stimmung.

VfB Stuttgart: Weinzierl will "so schnell wie möglich Reaktion zeigen"

„Man sieht, dass unsere Mannschaft nicht vor Selbstvertrauen strotzt und dass die Jungs mit der aktuellen Situation zu kämpfen haben. Es gilt jetzt, so schnell wie möglich eine Reaktion zu zeigen“, sagte Weinzierl nach der Begegnung, die von dem einen oder anderen als sein Job-Endspiel eingestuft worden war. Reschke hingegen fand etwas deutlichere Worte: „Wir müssen für die nächsten Spiele erreichen, dass die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigt und müssen daran glauben, dass es uns gemeinsam gelingt, die Liga zu halten.“

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„Wenn wir so weiterspielen, kann es in die zweite Liga gehen“, sagte VfB-Torwart Ron-Robert Zieler zur aktuellen Lage. Kapitän Christian Gentner sagte: „Unser Auftritt ist nicht zu erklären und nicht zu entschuldigen. Die Enttäuschung ist riesig, wir haben eine riesige Möglichkeit weggeschenkt und noch mehr Selbstvertrauen verloren.“

Nächste Aufgabe der Stuttgarter ist das schwere Heimspiel gegen den Tabellenvierten RB Leipzig am Samstag. 13 Spiele bleiben den Schwaben noch, um die Abstiegsgefahr zu bannen und zumindest die drei Punkte Rückstand auf den Tabellen-15. FC Augsburg aufzuholen. Dort übrigens erlebte Weinzierl seine erfolgreichste Zeit als Trainer.

Auch der VfB-Vorstand steht in der Kritik

In der sportlichen Krise steht aber nicht nur Trainer Weinzierl in der Kritik, sondern auch VfB-Präsident Wolfgang Dietrich - Reschke gerät ebenfalls zunehmend in Bedrängnis. Sollte es zum dritten Trainer-Wechsel in seinen knapp 18 Monaten beim VfB kommen, steht auch dafür der Sportvorstand in der Verantwortung. Reschke wies Fragen zu seiner Person aber zurück. „Meine persönliche Zukunft ist im Moment vollkommen uninteressant“, sagte er.

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