14. April 2019 / 12:36 Uhr

Hinteregger-Rückkehr von Frankfurt nach Augsburg: So denkt FCA-Manager Stefan Reuter über diese Option

Hinteregger-Rückkehr von Frankfurt nach Augsburg: So denkt FCA-Manager Stefan Reuter über diese Option

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Augsburg-Manager Stefan Reuter hält eine Zukunft von Martin Hinteregger beim FCA offen.
Augsburg-Manager Stefan Reuter hält eine Zukunft von Martin Hinteregger beim FCA offen. © imago images / Eibner-Montage
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Nach seiner heftigen Kritik am damaligen FCA-Trainer Manuel Baum verabschiedete sich Martin Hinteregger im vergangenen Winter auf Leihbasis in Richtung Eintracht Frankfurt. Vor dem direkten Duell der beiden Klubs hat sich Augsburgs Manager Stefan Reuter zu einer möglichen Rückkehr des Spielers geäußert. 

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Wäre Manuel Baum noch Trainer des FC Augsburg, dann hätte das Bundesliga-Duell am 29. Spieltag zwischen Eintracht Frankfurt und dem FCA (18 Uhr/hier im Liveticker verfolgen) noch mehr Brisanz, als es aufgrund der Personalie Martin Hinteregger ohnehin bereits der Fall ist. Im Januar 2019 hatte der Österreicher die Fuggerstädter in Folge seiner öffentlichen Kritik am damaligen Coach Baum auf Leihbasis in Richtung Frankfurt verlassen. Zuvor wurde der 26-jährige Profi von seinem Verein suspendiert.

Nun trifft der Verteidiger mit seinem neuen Klub erstmals auf den Verein, bei dem er noch bis 2021 unter Vertrag steht. Dass der FCA-Trainer inzwischen auf den Namen Martin Schmidt hört, nimmt dem Ganzen das Feuer - aber nur ein wenig. Denn: Die Situation ist nach wie vor prekär. Die heftige Hinteregger-Kritik an Baum ("Ich kann nichts Positives über ihn sagen und werde auch nichts Negatives sagen.") steht ebenso im Raum wie die Reaktion von Manager Stefan Reuter, der damals deutlich machte, dass so jemand im Team nichts zu suchen habe.

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Reuter hält ein mögliches Hinteregger-Comeback in Augsburg offen

Daran ändert auch die Trennung von Baum fünf Tage vor dem direkten Aufeinandertreffen zwischen Frankfurt und Augsburg nichts. Oder etwa doch? Reuter äußerte sich im Vorfeld des Wiedersehens in der Commerzbank-Arena gegenüber Medienvertretern zu dieser Causa, hielt eine Entscheidung hinsichtlich der Zukunft des Spielers jedoch offen: "Das Thema werden wir nach dem letzten Spiel besprechen."

"Fakt ist, dass Verhalten von Hinteregger nicht zu tolerieren ist"

Laut des Weltmeisters von 1990 sei aber weiterhin Fakt, dass das Verhalten von Hinteregger nicht zu tolerieren sei. "Deshalb kam es zur vorübergehenden Trennung", führt Reuter aus. Das Wort "vorübergehend" könnte bei dieser Personalie allerdings noch eine wichtige Rolle spielen, schließlich sei laut des Verantwortlichen auch Fakt, dass der Spieler noch Vertrag habe.

Alles in allem scheint ein Augsburg-Comeback Hintereggers eher unwahrscheinlich - Stand jetzt. Dafür sprechen unter anderem die jüngsten Aussagen des Abwehrspielers aus dem März, als er gegenüber Sky Austria weiteres Öl ins Feuer goss. "Das ist die beste Phase meiner Karriere", schwärmte Hinteregger in besagtem Gespräch und legte in Richtung Baum nach: "Wenn der Trainer bleibt, gibt es keine Rückkehr." Klar ist: Der Trainer ist nicht geblieben. Klar ist aber auch: Reuter und Co. wird dieser erneut deutliche und vor allem öffentliche Seitenhieb des Mannes nicht gefallen haben, der nach wie vor auf der Gehaltsliste des FCA steht.

Hinzu kommt, dass sich der Österreicher in Frankfurt pudelwohl zu fühlen scheint. Martin Hinteregger brauchte keine Eingewöhnungszeit und konnte sich unter Landsmann Adi Hütter sofort einen Stammplatz erarbeiten. Die sportlichen Aussichten sind rosig: Die Eintracht dürfte auch 2019/20 international spielen, sogar die Champions League liegt im Bereich des Möglichen.

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