18. Juni 2022 / 11:23 Uhr

Martin Hinteregger kündigt Karriere-Ende bei Eintracht Frankfurt an - Transfer-Gerüchte "Blödsinn"

Martin Hinteregger kündigt Karriere-Ende bei Eintracht Frankfurt an - Transfer-Gerüchte "Blödsinn"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Martin Hinteregger plant nach eigenen Angaben, seine Karriere bei Eintracht Frankfurt zu beenden.
Martin Hinteregger plant nach eigenen Angaben, seine Karriere bei Eintracht Frankfurt zu beenden. © IMAGO/Revierfoto
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Martin Hinteregger will seine Profi-Karriere bei Eintracht Frankfurt beenden. Das kündigte der Österreicher gegenüber der "Kronen Zeitung" in seiner Heimat an – und erteilte damit auch Spekulationen über einen möglichen Transfer zu Hertha BSC eine Absage. Diese seien "Blödsinn", so Hinteregger.

Martin Hinteregger hat sich zu Eintracht Frankfurt bekannt und einem möglichen Transfer eine klare Absage erteilt. "Ich werde meine Profi-Karriere definitiv bei Eintracht Frankfurt beenden", ließ sich der Nationalspieler Österreichs am Rande des von ihm mit ausgerichteten Fußball-Turniers "Hinti-Cup" von der österreichischen Kronen Zeitung zitieren. "Die Transfer-Gerüchte sind Blödsinn. Ich wechsle auch nicht - wie kolportiert - zu Hertha BSC", ergänzte der 29 Jahre alte Innenverteidiger, dessen Vertrag in Frankfurt noch bis 2024 läuft. Dem Bericht zufolge will sich Hinteregger in der kommenden Woche mit Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche zusammensetzen. Zuletzt hatte es Spekulationen um einen möglichen Wechsel nach Berlin gegeben.

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Hinteregger spielt seit Anfang 2019 für die Eintracht. Bei den Fans des hessischen Bundesligisten, mit dem er in diesem Jahr sensationell im Finale von Sevilla gegen die Glasgow Rangers die Europa League gewann, genießt der Österreicher Kult-Status – obwohl er vor seinem endgültigen Wechsel nach Frankfurt auch mit gelegentlichen Undiszipliniertheiten auffiel. Zuvor hatte Hinteregger in Deutschland auch für Borussia Mönchengladbach und den FC Augsburg gespielt.

Für Wirbel hatte kürzlich eine Geschäftsbeziehung Hintereggers mit dem FPÖ-Politiker Heinrich Sickl gesorgt, der als vernetzt im rechtsextremen Milieu gilt. Beide waren dem Bericht eines österreichischen Journalisten zufolge als Mit-Gesellschafter einer GmbH in die Organisation des "Hinti-Cup" und eines dazugehörigen Musikfestivals in Sirnitz, Heimatort Hintereggers und Sickls, eingebunden. Als Reaktion auf den Bericht hatte Hinteregger die Geschäftsbeziehung zu Sickl abgebrochen und mögliche eigene Verbindungen ins politisch rechte Lager zurückgewiesen. Zu der Angelegenheit äußerte Hinteregger laut Kronen Zeitung nun: "Zuerst dachte ich, das Ganze sei nur Satire. Dann hat es irre Ausmaße angenommen. Ich distanziere mich ganz klar von jeglichem rechten Gedankengut, das weiß jeder! Ich wollte ja nur einen Hobby-Cup samt Party organisieren. Diese mediale Hetzjagd hat mich traurig gemacht."

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