11. Oktober 2019 / 14:47 Uhr

Martin Kind drückt 96-Frauen für das Gipfeltreffen die Daumen

Martin Kind drückt 96-Frauen für das Gipfeltreffen die Daumen

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
96-Boss Martin Kind verfolgt die Entwicklung der Frauen genau - und die schlagen sich bislang in der Regionalliga herausragend.
96-Boss Martin Kind verfolgt die Entwicklung der Frauen genau - und die schlagen sich bislang in der Regionalliga herausragend. © Florian Petrow
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Die Frauen von Hannover 96 und des SV Henstedt-Ulzburg haben die Regionalliga Nord in den ersten sechs Spieltagen dominiert - am Sonntag reisen die Roten nun zum Spiel der Spiele in den Kreis Segeberg nach Schleswig-Holstein. Und 96-Boss Martin Kind schaut genau hin.

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Am Tag der Deutschen Einheit haben sie sich nicht als Einheit präsentiert, immerhin sind die Frauen von Hannover 96 im Achtelfinale des NFV-Pokals beim Oberligisten Osnabrücker SC (6:4) mit einem blauen Auge davongekommen. Mit dieser Leistung werden sie im Gipfeltreffen beim SV Henstedt-Ulzburg (Sonntag, 14 Uhr) nicht bestehen können. So viel steht fest.

Saisonziel nach oben korrigiert

Sechs Spiele, sechs Siege, nur aufgrund der besseren Tordifferenz führen die Segebergerinnen die Tabelle in der Regionalliga vor den Roten an - einer von beiden Teams wird am Saisonende für den Norden in die Aufstiegsrelegation gehen. Einer von fünf Regionalligameistern steigt dann durch ein Los direkt auf, die vier Übrigen kämpfen um zwei weitere Plätze in der 2. Liga.

Mehr zu den Roten

Die Hannoveranerinnen mussten ihr Saisonziel indes schon nach oben korrigieren. Laut ihrem Trainer Lars Gänsicke waren sie „demütig“ in die Saison gegangen – nach dem überragenden Saisonstart wurden aus den Top sechs nun die Top drei. Eine Entwicklung, die freilich auch 96-Boss Martin Kind mitbekommen hat. „Ich hatte am Freitag ein kurzes Gespräch mit ihm. Er erfolgt die Entwicklung sehr genau und drückt uns für Sonntag die Daumen“, berichtet Gänsicke.

"Wir sind selbst überrascht"

Nachdem Alexia Mikrouli vom griechischen U19-Nationalteam und Lara Rieks von der niedersächsischen U18-Auswahl zurück sind, können die Roten aus den Vollen schöpfen. „Bei uns hebt niemand ab, wir sind selbst überrascht, dass das Momentum auf unserer Seite ist. Wir werden nicht noch einmal, so wild und konfus auftreten wie im Pokal“, sagt Gänsicke.

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