23. November 2017 / 17:52 Uhr

96-Boss Martin Kind zu Heldt-Gerüchten: "Werde ihm nicht die Freigabe für Köln erteilen"

96-Boss Martin Kind zu Heldt-Gerüchten: "Werde ihm nicht die Freigabe für Köln erteilen"

Paul Berten
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Manager Horst Heldt mit 96-Boss Martin Kind im Mai 2017.
Manager Horst Heldt mit 96-Boss Martin Kind im Mai 2017. © imago/Sven Simon
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Nach übereinstimmenden Medienberichten könnte Horst Heldt bereits im Winter zum 1. FC Köln wechseln. Zwar steht eine offizielle Anfrage aus Köln noch aus, aber schon jetzt ist klar: Hannover 96 will seinen Manager nicht kampflos ziehen lassen.

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Sollten die Berichte stimmen, dass Horst Heldt mit einem Winter-Wechsel zum 1. FC Köln liebäugelt, dann wird es wohl keine saubere Scheidung mit Hannover 96 geben. Nicht zuletzt, weil der FC schon einmal intensiv um einen 96-Manager geworben hatte.

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Gegenüber Reviersport sagte Martin Kind: „Horst Heldt hat mir gegenüber nur angedeutet, dass es Interesse vom 1. FC Köln gibt. Er hat mich nicht um eine Freigabe gebeten. Vom 1. FC Köln gibt es keine offizielle Anfrage. Diese Sache irritiert mich schon ein wenig, weil die Kölner in der Vergangenheit bereits versucht haben, Jörg Schmadtke von uns wegzulotsen."

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Keine Freigabe von 96

Die Roten wollten die Wechsel-Gerüchte zunächst nicht kommentieren, ließen aber verlauten: "Heldt hat sehr gute Arbeit geleistet, mit sehr guten Transfers. Wir planen weiter mit ihm".

Horst Heldt: Seine Karriere in Bildern

Der 1. FC Köln verpflichtete den jungen Horst Heldt 1987 für die Jugendabteilung. Bei den „Geißböcken“ schaffte es Heldt bis zu den Profis, absolvierte 130 Spiele für die Kölner und verpasste 1991 nur knapp den DFB-Pokalsieg. Zur Galerie
Der 1. FC Köln verpflichtete den jungen Horst Heldt 1987 für die Jugendabteilung. Bei den „Geißböcken“ schaffte es Heldt bis zu den Profis, absolvierte 130 Spiele für die Kölner und verpasste 1991 nur knapp den DFB-Pokalsieg. ©

96-Präsident Kind fand gegenüber Reviersport noch deutlichere Worte: "Egal, ob es irgendwann eine offizielle Anfrage von Köln geben wird, Heldt hat bei uns einen Vertrag, den er erfüllen muss. Ich werde ihm nicht die Freigabe für Köln erteilen.“