22. Oktober 2019 / 18:18 Uhr

Martin Staats hört auf, HSG Nord sucht neuen Coach

Martin Staats hört auf, HSG Nord sucht neuen Coach

Jürgen Hansen
Peiner Allgemeine Zeitung
Martin Staats schwört sein Team ein: Am Saisonende hört er als Trainer der Edemisser Landesliga-Handballer auf.
Martin Staats schwört sein Team ein: Am Saisonende hört er als Trainer der Edemisser Landesliga-Handballer auf. © Foto: Ralf Büchler
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Martin Staats wird die Landesliga-Handballer der HSG Nord Edemissen nur noch bis zum kommenden Sommer trainieren. „Nach dieser Saison ist für mich Schluss. Es wird Zeit für Neues in unserer 1. Herren“, betont der Trainer, der zum jetzigen Zeitpunkt viereinhalb Jahren im Amt ist.

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Staats betont, dass sein bevorstehendes Ausscheiden nicht das Ende seiner Trainer-Karriere bedeutet. „Ich werde als Trainer weitermachen. Bei welchem Verein, ist noch nicht raus, vielleicht bleibe ich auch bei der HSG Nord, mal gucken. Es ist alles offen, ich werde mir die Sache in Ruhe überlegen.“

Die Vereins-Verantwortlichen und Edemissens Spieler hat Staats bereits von seinem Schritt unterrichtet. „Im Nachhinein habe ich der Mannschaft zu früh Bescheid gesagt“, verweist er auf den holprigen Start der HSG-Nord-Ersten (2:4-Punkte, drittletzter Platz). „Aber genau kann man das natürlich nicht wissen. Wir hatten einige Abgänge und wussten vorher, dass wir in eine schwere Saison gehen.“

HSG-Nord-Leiter Gunnar Bartels nahm die Entscheidung des scheidenden Trainers mit gemischten Gefühlen auf. „Auf der einen Seite ist es natürlich schade, sich von einem langjährigen Trainer zu trennen, der auch noch aus dem eigenen Verein stammt. Auf der anderen Seite ist das natürlich auch eine Chance, der Mannschaft neue Impulse geben zu können. Auf alle Fälle sind wir Martin für den Einsatz in den letzten Jahren dankbar und wünschen ihm für seine sportliche Zukunft alles Gute.“ Staats habe die Mannschaft nach dem Abstieg in die Regionsoberliga in einer schwierigen Situation übernommen. „Er hat es verstanden, nach der Meisterschaft und dem direkten Wiederaufstieg in die Landesliga, die Mannschaft jedes Jahr ein Stück besser zu machen“, lobt Bartels. Die Krönung dieser Entwicklung sei die Vizemeisterschaft in der vorigen Saison gewesen.

Wer Staats-Nachfolger wird, steht noch nicht fest. „Wir sind noch auf der Suche.“

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