09. November 2020 / 10:18 Uhr

Massenkarambolage beim Saisonfinale der ADAC GT Masters in Oschersleben

Massenkarambolage beim Saisonfinale der ADAC GT Masters in Oschersleben

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jan-Erik Slooten und Lucas Luhr im Porsche 911 bei den ADAC GT Masters in Most 2019.
Sechs Fahrzeuge geraten beim Finale der ADAC GT Masters ineinander und sorgen damit für einen Restart. © imago images / Kräling
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Das Rennen hatte in Oschersleben noch nicht mal richtig begonnen, da musste das Finale der ADAC GT Masters auch schon wieder abgebrochen werden. Grund dafür war ein Zusammenstoß von sechs Fahrzeugen auf der Start-Ziel-Geraden. Der Leipziger Motorsportler David Jahn konnte weitermachen und landete am Ende auf Platz acht.

Oschersleben. Es war ein Saisonfinale für Rechenkünstler im ADAC GT Masters. Vier Fahrzeuge von vier verschiedenen Teams besaßen vor dem letzten Rennen am Sonntag auf der 3,6-Kilometer langen Strecke in der Motorsport-Arena Oschersleben noch die realistische Chance auf den Titelgewinn.

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Doch dann: Rennfreigabe und Massenkarambolage auf der Start-Ziel-Geraden. Sechs Fahrzeuge krachen ineinander. Rote Flagge, Rennabbruch. Trümmerteile liegen verteilt über den gesamten Streckenabschnitt. Auch der Leipziger Motorsportler David Jahn in seinem 550 PS starken Porsche ist auf Startplatz zehn mit von der Partie. Doch er hat Glück. Der Einschlag eines Konkurrenten in seinen 911er blieb ohne Folgen. Anders das Schwesternfahrzeug direkt hinter ihm: Dieses rauschte schnurgerade und spektakulär in eine Werbebande, die in tausend Teile zersprang. „Das hatte ich gar nicht registriert. Ich bekam nur über Funk gemeldet, dass sie ausgeschieden sind“, erzählt Jahn.

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Den Restart nahm er von Rang neun in Angriff. Und am Ende landete der 29-Jährige mit seinem Teamkollegen Jannes Fittje (21/Langenhain) auf dem achten Platz. Insgesamt sammelte die Küs-Team-Besatzung an diesem Wochenende zehn Punkte, nachdem sie am Samstag auf Platz 14 die Ziellinie überquerte. In der Endabrechnung schob sie sich noch bis auf Rang 16 vor.

Ein schwacher Trost für die beiden Porsche-Piloten, die nach vier von 14 Läufen im Meisterschaftsgeschehen noch munter mitmischten. „Wir hätten nach dem Qualifying am Sonntag durchaus weiter vorn stehen können. Doch fast wie in der gesamten Saison, hatten wir uns von den beiden Rennen in Oschersleben etwas mehr versprochen. Vielleicht war es auch das Podium am Nürburgring, was uns nachträglich aberkannt wurde. Denn bis dahin lief es für uns richtig rund. Danach konnten wir nur noch vereinzelt an die zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen“, bilanziert David Jahn.

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Jörg Schreiber

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