03. April 2021 / 18:11 Uhr

Mats Hummels nach BVB-Pleite gegen Frankfurt bedient: Chance auf Platz vier "ist jetzt klein"

Mats Hummels nach BVB-Pleite gegen Frankfurt bedient: Chance auf Platz vier "ist jetzt klein"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bedient: Mats Hummels muss mit dem BVB wohl in die Europa League.
Bedient: Mats Hummels muss mit dem BVB wohl in die Europa League. © IMAGO/Uwe Kraft
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Für Borussia Dortmund ist die Niederlage gegen Eintracht Frankfurt extrem bitter - denn der Rückstand auf die Champions-League-Plätze wächst weiter an. Mats Hummels äußerte sich im Anschluss deutlich zum Rückschlag.

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Sieben Punkte Rückstand bei noch sieben Bundesliga-Spielen - ist das noch aufzuholen? Die 1:2-Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt ist für Borussia Dortmund ein extrem herber Rückschlag im Kampf um die Champions-League-Plätze. Mats Hummels ärgerte sich über die enttäuschende Leistung, die den BVB schwer traf. "Es war zu unsauber, zu unkonzentriert, technisch nicht gut genug. Das muss man einfach sagen. Da sind uns andere Mannschaften voraus", schimpfte der Innenverteidiger bei Sky.

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Hummels hatte zuvor gegen die Eintracht das zwischenzeitliche 1:1 erzielt, konnte den späten Frankfurter Siegtreffer durch Torjäger André Silva nicht verhindern. Der erfahrene Führungsspieler machte die "fehlende Chancenverwertung" für die Niederlage verantwortlich, man habe Situationen, "die Hundertprozentige werden müssen", nicht konsequent genug ausgespielt.

Die Borussia habe auch deshalb "ein sehr unkontrolliertes Spiel zugelassen", so Hummels weiter. Die Chance, an den verbleibenden Spieltagen den nun deutlichen Rückstand noch aufzuholen, ist für den Weltmeister von 2014 "jetzt klein". Er ergänzte: "Wir müssen schauen, dass wir unsere Siege einfahren. Wir haben uns in das, was wir zuletzt so gut gemacht haben, wieder ein großes Loch gegraben. Wenn man realistisch ist, dürfte es sehr schwierig werden – selbst mit sechs oder sieben Siegen."

Die Champions League zu verpassen, dürfte für den BVB personelle Konsequenzen nach sich ziehen - etwa in der Personalie Erling Haaland. Das weiß auch Hummels. "Logischerweise hat es finanziell Konsequenzen: Dass man einen nicht kaufen kann, den man will oder einen verkaufen muss." Dies sei allerdings nicht sein Thema, er sei kein Sportdirektor, betonte Hummels. Dennoch wäre es "sportlich und finanziell eine Katastrophe", die Königsklasse zu verpassen, "da sind wir jetzt nah dran", legte der 32-Jährige den Finger in die Wunde.