20. Juni 2019 / 15:08 Uhr

Hummels-Transfer vom FC Bayern zum BVB: Das sagt FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic

Hummels-Transfer vom FC Bayern zum BVB: Das sagt FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hasan Salihamidzic (l.) richtet Abschiedsworte an Mats Hummels.
Hasan Salihamidzic (l.) richtet Abschiedsworte an Mats Hummels. © 2019 Getty Images
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Einen Tag nach dem Transfer von Mats Hummels vom FC Bayern zu Borussia Dortmund hat sich Hasan Salihamidzic zu Wort gemeldet. Auf der Homepage des deutschen Rekordmeisters spricht der Sportdirektor des FCB über den Weltmeister.

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Bayern Münchens Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat dem zu Borussia Dortmund zurückkehrenden Mats Hummels „alles Gute für die Zukunft“ gewünscht. In einer Meldung auf der Homepage des Fußball-Rekordmeisters sagte Salihamidzic am Donnerstag: „Ich möchte mich im Namen des FC Bayern sehr bei Mats Hummels bedanken. Mit ihm haben wir in drei Jahren dreimal die Deutsche Meisterschaft gewonnen, in der vergangenen Saison dazu noch den DFB-Pokal. Mats hat zu diesen Erfolgen einen großen Beitrag geleistet.“

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Hummels-Transfer für 38 Millionen Euro

Am Mittwoch hatten sich die beiden Bundesliga-Konkurrenten auf einen Transfer des Abwehrspielers geeinigt. Der Weltmeister von 2014 kehrt damit zu dem Verein zurück, bei dem er von 2008 bis 2016 gespielt hatte und zu einem der besten Verteidiger der Welt wurde. Für die Münchner, wo er vor seinem erstmaligen Wechsel zum BVB ausgebildet wurde und sein Profidebüt erlebte, bestritt er in den vergangenen drei Jahren 118 Profispiele und erzielte dabei acht Tore.

Hummels erhält in Dortmund einen Dreijahresvertrag bis Sommer 2022. Die Ablösesumme soll bei 38 Millionen Euro inklusive Boni liegen. Die Münchener zahlten vor drei Jahren lediglich 35 Millionen Euro für den Ex-Nationalspieler. Gehaltsmäßig wird der Verteidiger beim BVB nun deutlich mehr verdienen als noch 2016 - mit wohl zehn Millionen Euro jährlich etwa das Doppelte!

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Mats Hummels blickt auf eine bewegte Karriere zurück. Nach seiner Jugendzeit beim FC Bayern ging es zu Borussia Dortmund. Er wurde Weltmeister 2014 und kehrte schließlich zum FCB zurück. ©

Hummels wird wichtiger Faktor

In Dortmund stopft Hummels ein Loch in der zentralen Abwehr, wo mit Abdou Diallo, Manuel Akanji, Dan-Axel Zagadou und Leonardo Balerdi ausschließlich unerfahrene Profis zur Verfügung standen. Durch die Verpflichtung des Routiniers hat Trainer Lucien Favre einen wichtigen Faktor hinzugewonnen, der als Stabiliastor eine zentrale Rolle spielen wird. Obwohl Publikumsliebling Marco Reus als Kapitän wohl gesetzt ist, wird Hummels als Sprachrohr gebraucht.

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Beim FCB hingegen hatte der Innenverteidiger durch die Wechsel der beiden französischen Weltmeister Benjamin Pavard (VfB Stuttgart) und Lucas Hernandez (Atletico Madrid) kaum mehr Aussichten auf einen Stammplatz, da auch sein deutlich jüngerer Landsmann Niklas Süle bei Trainer Niko Kovac zuletzt einen besseren Stand hatte.