12. August 2019 / 07:12 Uhr

Mats Hummels kommentiert Kovac-Aussage und erklärt BVB-Rückkehr: "Das war für mich der größte Anreiz"

Mats Hummels kommentiert Kovac-Aussage und erklärt BVB-Rückkehr: "Das war für mich der größte Anreiz"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mats Hummels hat eine Woche vor dem Start der Bundesliga-Saison 2019/20 über seine Gründe für den Wechsel zum BVB und über seine Ziele gesprochen.
Mats Hummels hat eine Woche vor dem Start der Bundesliga-Saison 2019/20 über seine Gründe für den Wechsel zum BVB und über seine Ziele gesprochen. © imago images / eu-images
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Er gilt als der Königstransfer von Borussia Dortmund. Im "Kicker"-Interview hat Innenverteidiger Mats Hummels eine knappe Woche vor dem Bundesliga-Start 2019/20 erklärt, warum er wirklich zum BVB zurückgekehrt ist - und dass er sich nicht vor dem neuen Konkurrenzkampf beim FC Bayern drücken wollte.

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Anfang Juli, also kurz nach der Verkündung des Comebacks von Mats Hummels beim BVB, schilderte Bayern-Trainer Niko Kovac im Rahmen einer Pressekonferenz, warum der Abwehrspieler den Rekordmeister aus seiner Sicht verließ. Der Coach verwies dabei auf die neue Rolle als Innenverteidiger Nummer drei hinter Niklas Süle und Lucas Hernández, die dem Weltmeister von 2014 geblüht hätte, wäre er in München geblieben. "Mats war der Meinung, dass er dem aus dem Weg gehen will. Das muss man akzeptieren. Mit dem Ergebnis, dass er jetzt beim BVB spielt", so Kovac damals.

Nun hat Mats Hummels im Kicker-Interview auf die Aussage seines Ex-Trainers reagiert: "Das stimmt einfach nicht. Mehr sage ich dazu nicht." Demnach bestreitet der 30-Jährige also, vor dem Konkurrenzkampf in der bayerischen Landeshauptstadt davongelaufen zu sein. Vielmehr hätten die hervorragende Mannschaft und die drei BVB-Transfers, die vor ihm getätigt wurden (Julian Brandt, Nico Schulz und Thorgan Hazard) den Reiz ausgemacht.

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Mats Hummels blickt auf eine bewegte Karriere zurück. Nach seiner Jugendzeit beim FC Bayern ging es zu Borussia Dortmund. Er wurde Weltmeister 2014 und kehrte schließlich zum FCB zurück. Zur Galerie
Mats Hummels blickt auf eine bewegte Karriere zurück. Nach seiner Jugendzeit beim FC Bayern ging es zu Borussia Dortmund. Er wurde Weltmeister 2014 und kehrte schließlich zum FCB zurück. ©
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Diese Voraussetzungen stimmten den Ex-Nationalspieler zuversichtlich, "dass es auf dem Platz richtig Spaß machen kann. Dass wir attraktiv und erfolgreich spielen können". Ausschlaggebend für den Wechsel waren laut Hummels jedoch vor allem die Worte von Hans-Joachim Watzke: "Mit am meisten hat mich Aki Watzke mit der Rolle getroffen, die ich einnehmen soll - auch mit anzuführen. Das war für mich der größte Anreiz."

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Hummels will die Siegermentalität beim BVB stärken

Mit seiner großen Erfahrung und seiner langjährigen BVB-Vergangenheit im Rücken soll Hummels vorangehen. Er wolle das mit Leben füllen, was von ihm erwartet werde. Und dazu gehöre nach Angaben des Rückkehrers "gut zu spielen, die Verantwortung zu übernehmen, wenn es mal nicht läuft, in schwierigen Situationen meinen Mann zu stehen und die anderen mitzureißen."

Zudem hat Hummels den Anspruch, "Siegermentalität mit reinzubringen". Offensichtlich hat er aus seiner Zeit bei den Bayern diesbezüglich einiges mitnehmen können. "Man muss anerkennen, dass die Siegermentalität in München nicht die schlechteste ist. Das sieht man seit mehr als 40 Jahren. So unterschiedlich die Kulturen der Klubs auch sind: Es muss mein Ziel sein, diese Haltung jetzt auch in Dortmund noch stärker mit reinzubringen", erklärte Hummels selbstbewusst.

Nationalmannschaft noch nicht endgültig abgehakt

Neben seinen Ambitionen am Rheinlanddamm hat Hummels auch die Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft noch nicht völlig abgehakt. „Wenn ich irgendwann noch einmal das Trikot für Deutschland anziehen darf, würde ich mich nicht dagegen wehren“, sagte der 30-Jährige. „Auf dem Zettel habe ich das nicht und werde die Länderspielpause anderweitig nutzen. Aber ich spiele noch ein paar Jahre, schauen wir einfach, was passiert.“ Hummels war im März von Bundestrainer Joachim Löw aussortiert worden.

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