15. Juni 2019 / 11:10 Uhr

Bericht: Bayern-Profi Mats Hummels vor BVB-Rückkehr - Zorc möchte Gerüchte aktuell nicht kommentieren

Bericht: Bayern-Profi Mats Hummels vor BVB-Rückkehr - Zorc möchte Gerüchte aktuell nicht kommentieren

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mats Hummels könnte nach Informationen der Bild zum BVB zurückkehren.
Mats Hummels könnte nach Informationen der "Bild" zum BVB zurückkehren. © imago images / Laci Perenyi
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Wechselt Mats Hummels zurück zu Borussia Dortmund? Nach Informationen von "Bild" und "Sport Bild" soll es zwischen dem FC Bayern München sowie dem BVB konkrete Verhandlungen geben. Sportdirektor Michael Zorc hat erklärt, die Gerüchte aktuell nicht kommentieren zu wollen.

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In der Bundesliga bahnt sich offenbar ein echter Transfer-Kracher an. Nach Informationen der Bild sowie Sport Bild gibt es "konkrete Gespräche" zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund. Der Anlass: Abwehrstar Mats Hummels! Offenbar will der BVB den 30-jährigen Weltmeister zur neuen Saison zurück in den Signal Iduna Park holen. Die Ablösesumme soll demnach bei rund 15 bis 20 Millionen Euro liegen.

Bayerns Trainer Niko Kovac soll, so die Zeitung weiter, dem Verkauf des Münchners bereits zugestimmt haben. Beim FCB wäre Hummels zur neuen Spielzeit nach den Verpflichtungen von Lucas Hernandez und Benjamin Pavard wohl nicht mehr Stammspieler in der Innenverteidigung, insbesondere, weil mit Niklas Süle ein deutlich jüngerer Spieler der Abwehrchef der Münchner ist. Beim BVB dagegen würde Hummels mit all seiner Erfahrung perfekt ins Beuteschema passen.

Borussia Dortmund will zu einer möglichen Rückkehr von Hummels vorerst nicht inhaltlich Stellung beziehen. BVB-Sportdirektor Michael Zorc teilte der Deutschen Presse-Agentur am Samstag mit: „Ich möchte die Gerüchte aktuell nicht kommentieren.“

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Hummels absolvierte über 300 Spiele für den BVB

Hummels, der offenbar bereit wäre, für eine Rückkehr zum BVB Einbußen beim Gehalt hinzunehmen (weniger als 10 statt bisher 12 Millionen Euro pro Jahr), hatte einen Stammplatz zuletzt zur Bedingung für einen Verbleib beim FC Bayern gemacht. "Ich schaue mir das Ganze an und gucke immer, was passiert und was der Verein plant", sagte Hummels dem Kicker. "Wenn der Verein sagt, er baut voll und ganz auf mich, ist alles in Ordnung."

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Hummels macht klar, dass er spielen will und verweist auf die erste Saisonhälfte, als er häufig nur auf der Bank saß. "Wäre es so weitergegangen wie am Ende der Hinrunde, hätte ich mir natürlich Gedanken machen müssen. Aber jetzt funktioniert es wieder besser", sagte der 30-Jährige mit Verweis auf seine jüngeren Einsätze in der Startelf.

In Dortmund reifte Hummels einst zum Nationalspieler und wurde 2011 und 2012 Meister sowie 2012 DFB-Pokalsieger. Zwischen 2008 und 2016 absolvierte er insgesamt 309 Spiele für die Borusse und war an der Seite von Neven Subotic und Sokratis unumstrittener Abwehrchef.

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BVB-Kapitän Reus fordert trotz Transfer-Offensive weitere Neuzugänge

Dortmunds Kapitän Marco Reus hatte sich in einem Gespräch mit der Bild gerade weitere Neuzugänge gewünscht - obwohl mit Julian Brandt (Bayer 04), Thorgan Hazard (Mönchengladbach), Nico Schulz (Hoffenheim) und dem aus Barcelona jetzt fest verpflichteten Paco Alcacer bereits vier neue Spieler feststehen, die allesamt über 20 Millionen Euro gekostet haben.

"Unsere Einkäufe sind momentan sehr gut", betonte Reus mit Blick auf die Verpflichtungen.. Er mahnte aber auch: "Wir müssen da noch mal gucken, was da noch kommt und was da noch machbar ist."

Hummels würde perfekt passen, denn die Dortmunder suchen einen erfahrenen Innenverteidiger, der die hochtalentierte Abwehr um Manuel Akanji, Abdou Diallo und Dan-Axel Zagadou ordnen kann. Im Gespräch waren zuletzt außerdem Hummels' Bayern-Kollege Jerome Boateng sowie Laurent Koscielny vom FC Arsenal.

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