25. September 2021 / 21:06 Uhr

Gelb-Rot-Zoff nach Pleite in Gladbach: BVB-Star Mats Hummels knöpft sich Mo Dahoud vor

Gelb-Rot-Zoff nach Pleite in Gladbach: BVB-Star Mats Hummels knöpft sich Mo Dahoud vor

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Kapitän Mats Hummels ließ seinem Ärger über Mo Dahoud und dessen Gelb-Rote-Karte nach dem Spiel freien Lauf.
BVB-Kapitän Mats Hummels ließ seinem Ärger über Mo Dahoud und dessen Gelb-Rote-Karte nach dem Spiel freien Lauf. © IMAGO/Moritz Müller/Kirchner-Media (Montage)
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Mats Hummels hat nach der Niederlage von Borussia Dortmund bei Borussia Mönchengladbach klare Worte an seinen Kollegen Mo Dahoud gesendet. Grund: Der Mittelfeldspieler hatte wegen einer abfälligen Geste in Richtung von Schiedsrichter Deniz Aytekin bereits nach 40 Minuten die Gelb-Rote-Karte gesehen.

Mats Hummels kochte innerlich. "Mo weiß, dass er ganz große Scheiße gebaut hat", schimpfte der Abwehrchef von Borussia Dortmund nach der 0:1-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach. Adressat der Attacke: BVB-Kollege Mo Dahoud. Der Mittelfeldspieler hatte sich kurz nach dem Rückstand durch Denis Zakaria (37.) wegen eines Fouls an Joe Scally und eines Abwinkens aufgrund des Pfiffs von Schiedsrichter Deniz Aytekin die Gelb-Rote-Karte eingehandelt (40.). Folge: Dortmund lief dem Rückstand 50 Minuten in Unterzahl hinterher - bis zum Ende ohne Erfolg. "Gelb-Rot wegen Meckerns bei einem Rückstand in Gladbach...", moserte Hummels weiter - bis Sky die Bilder des Dahoud Fouls einspielte und das Gespräch zumindest eine kleine Wendung nahm.

"Boah, ist das wenig", entfuhr es Hummels beim Betrachten der Zweikampf-Szene und hatte für Aytekins Foul-Entscheidung plötzlich ähnlich wenig Verständnis wie Dahoud. Versöhnlich gab sich der Nationalspieler mit Blick auf seinen Mannschaftskameraden dennoch nicht. Die Aktion sei "doof" gewesen, meinte er und präzisierte bezüglich des Abwinkens: "Er gibt dem Schiedsrichter die Möglichkeit, im Sinne der Regel Gelb zu geben." Dies habe er Dahoud in der Halbzeitpause auch im persönlichen Gespräch gesagt.

"Einmal kann man so einen Fehler machen, aber das darf nie wieder passieren", meinte Hummels. Lizenzspielerchef Sebastian Kehl wollte derweil nicht ganz so hart mit Dahoud ins Gericht gehen. "Das ist in der 40 Minuten eines solchen Spiels völlig übertrieben", kommentierte der frühere Nationalspieler die Entscheidung von Aytekin, den BVB-Profi vom Feld zu stellen: "Dafür muss er nicht Gelb-Rot geben. Das habe ich ihm auch so gesagt."