19. Juni 2019 / 22:49 Uhr

Mats Hummels: Das soll der Grund für seinen Wechsel zum BVB sein!

Mats Hummels: Das soll der Grund für seinen Wechsel zum BVB sein!

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mats Hummels im Zweikampf gegen Marco Reus: Dieses Duell wird es in der kommenden Saison nur noch im BVB-Training geben.
Mats Hummels im Zweikampf gegen Marco Reus: Dieses Duell wird es in der kommenden Saison nur noch im BVB-Training geben. © imago images / ULMER Pressebildagentur
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Sein Wechsel sorgt für großes Aufsehen in Deutschland: Mats Hummels spielt in der kommenden Saison für Borussia Dortmund. Wie der "Bayerische Rundfunk" berichtet, soll es beim FC Bayern vor zweieinhalb Wochen eine Situation gegeben haben, die bei Hummels zum Wechsel-Wunsch geführt haben soll.

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Mats Hummels und der BVB. Das war von 2008 bis 2016 "echte Liebe". Jetzt kommt es zur großen Rückkehr des Bayern-Stars in den Signal-Iduna-Park von Borussia Dortmund. Doch was steckt hinter dem 38-Millionen-Euro-Wechsel, der in ganz Deutschland für Diskussionen sorgt. Der Bayerische Rundfunk will es erfahren haben. So soll es zweieinhalb Wochen vor Verkündigung des Transfer-Deals am Mittwoch zu einem verhängnisvollen Gespräch mit Verantwortlichen des FC Bayern gekommen sein - der die Hummels-Zukunft maßgeblich beeinflusst habe.

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BR: Mats Hummels wäre beim FC Bayern kein Stammspieler mehr gewesen

So berichtet der BR, dass Hummels in der Unterredung deutlich gemacht worden sei, dass er in der kommenden Saison nicht mehr Stammspieler beim FCB sein werde. Zudem gäbe es keinen Konkurrenzkampf in München mehr, da Neuzugang Lucas Hernandez an der Seite von Abwehrchef Niklas Süle gesetzt sei. Der 30-Jährige hätte demnach selbst bei einer perfekten Sommer-Vorbereitung wahrscheinlich keine Chance gehabt, regelmäßig zu spielen.

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Beim BVB hat Hummels, der bereits in diesem Jahr aus der Nationalmannschaft ausgemustert wurde, dagegen die große Chance regelmäßig in der Bundesliga zu spielen. Er kann als Führungskraft mit großer fußballerischer Ausstrahlung in der BVB-Innenverteidigung neben jungen Spieler wie Manuel Akanji (23), Dan-Axel Zagadou (20) oder Abdou Diallo (23) für zusätzliche Stabilität sorgen.

BVB-Boss Watzke will Meisterschaft mit Hummels

Hummels, Weltmeister von 2014, spielte bereits von 2008 bis 2016 für den BVB und wurde mit dem Ruhrpott-Klub 2011 und 2012 Deutscher Meister sowie DFB-Pokal-Sieger 2012. Der BVB sei schon „immer der Herzensverein“ von Hummels gewesen, sagte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke am Mittwoch und kündigte an, dass nach den Zugängen von Hummels, Julian Brandt, Thorgan Hazard und Nico Schulz die Meisterschaft nun das Ziel sei.

Manager Michael Zorc lobte zudem die Einstellung von Hummels, dem in Dortmund angesichts einiger Reaktionen aus dem Netz bei seiner Rückkehr ein eisiger Empfang erwarten könnte.„Er hat richtig Lust auf die Sache, sonst macht er so etwas ja nicht“, sagte Zorc der Funke Mediengruppe

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Mats Hummels blickt auf eine bewegte Karriere zurück. Nach seiner Jugendzeit beim FC Bayern ging es zu Borussia Dortmund. Er wurde Weltmeister 2014 und kehrte schließlich zum FCB zurück. ©

Hummels beim BVB: Abstriche beim Gehalt

Hummels muss Medienberichten zufolge wohl Abstriche beim Gehalt machen. Das dürfte für den neuen BVB-Abwehrchef aber in erträglichen Sphären liegen, laut Bild kassiert er statt zwölf Millionen Euro im Jahr künftig zehn. Sein Verhältnis zum BVB war trotz des Wechsels zu den Bayern sehr gut. Seinerzeit betonte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Hummels sei bei der Borussia immer extrem willkommen.

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