24. Februar 2019 / 15:13 Uhr

Matthäus wünscht sich 96-Manager Heldt als Heidel-Nachfolger bei Schalke

Matthäus wünscht sich 96-Manager Heldt als Heidel-Nachfolger bei Schalke

Jonas Freier
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Schalke-Kenner: Der heutige 96-Manager Horst Heldt arbeitete von 2010 bis 2016 bei Schalke und wurde dort von Christian Heidel abgelöst. Läuft es jetzt umgekehrt? Das wünscht sich jedenfalls Lothar Matthäus.
Schalke-Kenner: Der heutige 96-Manager Horst Heldt arbeitete von 2010 bis 2016 bei Schalke und wurde dort von Christian Heidel abgelöst. Läuft es jetzt umgekehrt? Das wünscht sich jedenfalls Lothar Matthäus. © Verwendung weltweit
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Nach dem angekündigten Rücktritt von Schalkes Sportvorstand Christian Heidel wird über einen Nachfolger spekuliert. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus bringt 96-Manager Horst Heldt ins Spiel, der eine Schalke-Vergangenheit hat. Heldt will dazu nichts sagen.

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat sich in die Debatte über einen möglichen Nachfolger von Schalkes Sportvorstand Christian Heidel eingeschaltet. Heidel hatte am Sonnabend seinen Rücktritt spätestens zum Saisonende angekündigt.

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"Horst Heldt hat auf Schalke hervorragende Arbeit gemacht, hat ein gutes Verhältnis zum Aufsichtsrat und den Fans. Er ist der Mann, der auf Schalke das Ruder rumreißen kann.“

„Schalke fehlen die Gesichter. Sie hatten Huub Stevens als Trainer, Rudi Assauer als Manager, auf dem Platz Marc Wilmots, Mike Büskens, Olaf Thon. Das steht für Schalke. Klaus Allofs ist ein wirklich guter Mann, aber ist seit drei Jahren weg, Jonas Boldt hat noch gar keine Erfahrung, wäre auch wieder einer von außen", sagte Matthäus in der Sendung „Wontorra – der Fußball-Talk“ bei Sky. Der 57-Jährige brachte den Namen des aktuellen 96-Managers ins Spiel: „Ich fordere Schalke auf, bringt wieder das, was euch stark gemacht hat. Horst Heldt hat auf Schalke hervorragende Arbeit gemacht, hat ein gutes Verhältnis zum Aufsichtsrat und den Fans. Er ist der Mann, der auf Schalke das Ruder rumreißen kann.“

Matthäus weiter: „Christian Heidel hat den größten Teil dieser Mannschaft zusammengestellt. Er hat viel investiert und wenig Ertrag. Die Spieler, die er gekauft hat, haben auch noch an Marktwert verloren. Die ganzen Sympathieträger hat man gehen lassen, ich denke an Naldo, den Torwartwechsel von Ralf Fährmann und vor allem Benedikt Höwedes. Das ist eine schlechte Personalpolitik."


Heldt wollte sich nach Hannovers 0:3-Heimpleite gegen Frankfurt nicht zur Schalker Personalie äußern. „Ich werde dazu nichts sagen", erklärte er auf mehrfache Nachfrage gegenüber "Sky". „Ich habe hier genug Probleme, will mit 96 die Klasse halten."